Frau, die spazieren geht

Chronische Obstipation

Behandlungsoptionen

Behandlungsoptionen bei chronischer Verstopfung (Obstipation)

Zur Behandlung der Obstipation gehören Änderungen von Ernährung und Lebensstil, Arzneimittel und Verhaltenstraining wie Biofeedback. Die sakrale Neuromodulation mithilfe der InterStimTM Therapie wird von Ihrem Arzt vielleicht empfohlen, wenn Sie nicht gut auf Standardbehandlungen ansprechen. Mit dieser Therapie wurden seit 1994 bei über 200.000 Personen in der ganzen Welt für verschiedene gastrointestinale oder urologische Beschwerden behandelt. Wenn Ihre Lebensqualität durch Darmfunktionsstörungen eingeschränkt wurde und Sie nicht auf andere Therapien angesprochen haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie Sie die Darmkontrolle wieder zurückerlangen können.

Verhaltenstraining

Einige Betroffene können die Symptome von Darmfunktionsstörungen durch eine Veränderung der Essgewohnheiten lindern. Dazu gehören die Einnahme von mehr Ballaststoffen und mehr Flüssigkeit. Auch ein Darmtraining kann durchgeführt werden. Dazu gehört die Darmleerung an einem bestimmten Zeitpunkt jeden Tag.

Arzneimittel

Ihr Arzt verschreibt unter Umständen Arzneimittel, um den Stuhl weicher zu machen, damit er besser herausgepresst werden kann.

Sakrale Neuromodulation

Ärzte empfehlen vielleicht die InterStimTM Therapie. Meistens wird diese Therapie Patienten empfohlen, denen mit Standardbehandlungen nicht geholfen werden konnte oder deren Obstipation auf Nerven- oder Muskelschäden beruht. Die reversible InterStimTM Therapie besteht aus einem kleinen Neurostimulator, der unter die Haut positioniert wird. Dieser Neurostimulator schickt mittels einer dünnen Elektrode schwache elektrische Pulse an die Nerven in der Beckenregion, die den Darm kontrollieren. Dies unterstützt die normale Darmfunktion.

Chirurgische Eingriffe mit dauerhaften Folgen

In sehr seltenen Fällen kann es notwendig werden, einen Teil des Dickdarms zu entfernen.


Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.