Arzt und Patient sprechen über die Krankheit des Patienten

Hirntrauma und Spastik

Schwere Spastik

Ein Schädel-Hirn-Trauma tritt beispielsweise bei einem Schlag auf den den Kopf ein, oder wenn etwas in den Kopf eindringt. Eine Hirnverletzung kann beeinflussen, wie Sie denken, fühlen, sich verhalten, sich bewegen und woran Sie sich erinnern. Ein Schädel-Hirn-Trauma kann auch eine leichte bis schwere Spastik verursachen.

Ursachen der Spastik

Eine traumatische Hirnverletzung kann den Fluss von Nervenbotschaften zwischen dem Gehirn und den Muskeln unterbrechen. In Folge können sich die Muskelspannung, Bewegungen, Empfindungen und Reflexe ändern.

Eine Spastik entwickelt sich gewöhnlich nicht sofort nach einer Verletzung, sondern in den 6 Monaten danach. Im ersten Jahr ändert sich die Muskelspannung unter Umständen drastisch.

Die Suche nach einer Behandlung

Spastik kann und sollte behandelt werden. Die richtige Behandlung erleichtert Arbeit, Schule, Aktivitäten und die Pflege. Sie ist mit größerem Wohlbefinden und besserer Kontrolle verbunden: Die Grenzen des Möglichen können neu definiert werden.

Viele Betroffene können die Spastik mit oralen Medikamenten, Physio- oder Ergotherapie und/oder Injektionen ausreichend kontrollieren. Bei einigen wirken diese Behandlungen nicht gut genug oder verursachen Unverträglichkeiten. Loten Sie mithilfe Ihres Facharztes alle Optionen aus und suchen Sie nach der richtigen Behandlung für Sie.


Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.