Patient golfing

Die Kyroballon-ablation

Herzrhythmusstörungen im Vorhof

Die Kryoballonablation

Bei der Entstehung von Vorhofflimmern spielen die Pulmonalvenen (Lungenvenen), die in den linken Vorhof münden, eine entscheidende Rolle. Im Fall von Vorhofflimmern werden bei einer Ablation daher in den meisten Fällen die Pulmonalvenen isoliert. Dann ist keine elektrische Leitung zwischen den Pulmonalvenen und dem Vorhof mehr möglich.

Der Kryoballonkatheter Arctic Front Advance wurde speziell für die Isolation der Pulmonalvenen entwickelt.

Wie funktioniert die Kryoballon-Ablation?

Mit Kälte gegen das Vorhofflimmern - (00:00)

Dr. Heart erklärt, wie die Kryoablation funktioniert.

Ablauf der Kryoballon-Ablation

Anwendung Kyroballon

Nach Bestätigung der Okklusion wird flüssiges Kühlmittel in den Ballon geleitet. Das Kühlmittel verdampft im Ballon und absorbiert Wärme aus dem Herzgewebe an der Öffnung der Lungenvene, mit dem der Ballon in Kontakt ist. Dadurch wird das Gewebe vernarbt und die elektrischen Leitungen, die Vorhofflimmern verursachen, sind unterbrochen.
 

Neue Studie - Kryoablation ist schneller und einfacher als die herkömmliche RF-Ablation

Kyroablation

Kryoballon-Katheter für die Ablation von Vorhofflimmern (nicht in Originalgröße abgebildet).

"Fire und Ice" heißt eine aktuelle Studie, deren Ergebnisse im April 2016 veröffentlicht wurden. Mit "Fire" ist die herkömmliche, mit Hitze durchgeführte, RF-Ablation gemeint. "Ice" meint die modernere Kryoablation mit dem Kryoballonkatheter. Die Studie zeigt eindeutig, dass die Kryoablation genauso so sicher und effizient ist wie das traditionelle Verfahren. Aber: Die Kryablation ist außerdem schneller und einfacher. Der Leiter der Studie, Prof. Dr. Karl-Heinz Kuck (Asklepios Klinikum St. Georg, Hamburg) prognostiziert, dass die Kryoablation mit dem Kryoballon in den nächsten Jahren zur bevorzugten Behandlungsform, dem "Goldstandard", bei Vorhofflimmern werden wird.


Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.