Arzt und Patient sprechen über die Krankheit des Patienten

Pumpenalarme

Schwere Spastik

 

Ihre Pumpe gibt einen Alarmton aus, wenn ein Fehler aufgetreten ist und wenn die Pumpe ausgetauscht bzw. mit Baclofen gefüllt werden muss. Es gibt zwei unterschiedliche Alarmtöne. Lernen Sie die Bedeutung der beiden Töne kennen und erfahren Sie, was Sie tun sollten, wenn Sie die Töne hören.

Einzelner Piepton: nichtkritischer Alarm

Ein einzelner Piepton, der ungefähr einmal pro Stunde wiederholt wird, zeigt an, dass das Arzneimittel in der Pumpe zur Neige geht. Rufen Sie sofort Ihren Arzt an, um einen Termin zur Befüllung der Pumpe zu vereinbaren. Ein einzelner Piepton ertönt auch, wenn die Pumpe in den nächsten 90 Tagen ersetzt werden muss. Wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Die Alarmtöne Ihrer Pumpe

Critical Alarm = Kritischer Alarm

Non-Critical Alarm = Nicht kritischer Alarm

Alarm mit zwei Tönen: Kritischer Alarm

Wenn Sie einen Alarm mit zwei Tönen hören, müssen Sie sich sofort an Ihren Arzt wenden.

Dieser Alarm ertönt, wenn kein Arzneimittel mehr fließt. Die Pumpe ist vielleicht leer, muss ersetzt werden oder es liegt ein anderer Fehler vor. Ein plötzliches Absetzen der intrathekalen Baclofen-Therapie führt zu Baclofen-Entzugserscheinungen und einem medizinischen Notfall. Daher müssen Sie sofort handeln.

Erkennen der Alarme

  • Die Alarme der Pumpe sind unter Umständen leiser als der Alarmton, den Sie mit Ihrem Computer testen können.
  • Bitten Sie Ihren Kliniker bei einem Termin zur Pumpenbefüllung, die Pumpe vorübergehend so zu programmieren, dass sie beide Alarmtöne abgibt. Dann haben Sie eine gute Vorstellung davon, wie diese sich anhören.
  • Wenn Sie schwerhörig sind, bitten Sie Familienmitglieder, auf die Alarme zu achten. Teilen Sie bitte auch in Ihrer Arztpraxis mit, dass Sie die Alarme vielleicht nicht gut hören können.
  • Nach dem Auslösen ertönt der Alarm in regelmäßigen Abständen, bis Ihr Arzt ihn mit dem Programmiergerät abschaltet.

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.