Arzt und Patient besprechen die Erkrankung des Patienten

Medikamenten- pumpe Synchromed II

Schwere Spastik

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Bei der Medikamentenpumpe SynchroMed® II handelt es sich um ein kleines, batteriebetriebenes Gerät, das mit dem Medikament befüllt wird und dieses im Körper abgibt. Die Pumpe gibt das Medikament über einen dünnen, biegsamen Schlauch, der als Katheter bezeichnet wird, in den das Rückenmark umgebenden flüssigkeitsgefüllten Raum ab.

Ein Arzt programmiert die Pumpe so, dass sie eine bestimmte Menge des Medikaments abgibt. Sowohl die Menge als auch die Abgabezeitpunkte können angepasst werden, wenn Ihre Bedürfnisse sich ändern. Zur Behandlung einer starken Spastik gibt die Pumpe eine flüssige Form von Baclofen namens Lioresal® Intrathecal (Baclofen-Injektion) kontinuierlich ab.

SystemischIntrathekal

Patientenindividuelle Therapie

  • Programmiert für Ihre Bedürfnisse – Ihr Arzt legt mithilfe einer Programmierung die Menge des abgegebenen Medikaments fest. Wenn Ihre Spastik zu einem späteren Zeitpunkt zunimmt oder Sie sich ein neues Behandlungsziel setzen, kann Ihr Arzt die Dosis einstellen.
  • Flexible Dosierung – Die Pumpe kann so programmiert werden, dass die Menge des Medikaments bis zu 13 Mal am Tag verändert wird. So erhalten Sie mehr oder weniger Baclofen, ganz wie Sie es benötigen. Außerdem kann die Programmierung von Tag zu Tag unterschiedlich sein, um Ihre geplanten Aktivitäten zu berücksichtigen.
  • Speicherung der Informationen im Gerät – Die Pumpe speichert wichtige Daten über Ihr Gerät und Ihre Einstellungen. Daher brauchen Sie auf Reisen oder bei einem Wechsel der Klinik keine Aufzeichnungen mitzuführen. Ein Arzt kann mithilfe eines Arzt-Programmiergeräts auf die Informationen zugreifen.
  • Vorhersagbarer Austausch – Bevor die Batterie erschöpft ist, ertönt ein Alarmton. So haben Sie genug Zeit, um einen Austausch zu planen.
  • Bedingt geeignet für MRT – Die Pumpe ist unter bestimmten Bedingungen zur Verwendung in 3-Tesla-MRT-Geräten zugelassen.

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.