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Was ist die THS-Therapie?

Dystonie

Die THS-Therapie kann zur Unterstützung der Behandlung einer chronischen, nicht auf Medikamente ansprechenden (refraktären) primären Dystonie, einschließlich generalisierter und segmentaler Dystonie, Hemidystonie und zervikaler Dystonie (Schiefhals) verwendet werden und ist bei Patienten ab 7 Jahren indiziert.

So funktioniert die THS

Im Rahmen von THS-Therapie sendet ein kleines, schrittmacherähnliches Gerät elektrische Signale an einen Gehirnbereich, der Bewegung kontrolliert. Diese Signale blockieren einige der im Gehirn weitergeleiteten Meldungen, die störende und behindernde motorische Symptome verursachen.

Das Implantat wird im Brustraum unter die Haut eingesetzt, ähnlich wie ein Schrittmacher für das Herz. Sehr dünne Drähte, verbinden den Schrittmacher mit dem Gehirn, damit die Signale den Ursprungsort der Symptome erreichen.

Das sollten Sie während der Therapie erwarten

Nach dem Eingriff passt der Arzt die Einstellungen des Implantats an, um die Therapie für Sie zu optimieren. Es können mehrere Anläufe notwendig sein, bis die Anfangseinstellung für Sie korrekt ist. Im Laufe der Zeit werden die Einstellungen dann je nach Symptomentwicklung weiter angepasst.

Die meisten Menschen spüren die Stimulation nicht, durch die die Symptome gelindert werden. Manche Personen spüren jedoch ein kurzes Kribbeln, wenn die Stimulation zum ersten Mal aktiviert wird. Ein paar Wochen nach dem Eingriff können Sie Ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen.

Sie können nach und nach Aktivitäten ausprobieren, die vor dem Eingriff zu schwierig für Sie geworden waren. Befolgen Sie dabei aber immer die Anweisungen des Arztes.

Ihr Kliniker programmiert das System je nach individuellen Symptomen. Darüber hinaus gibt Ihr Klinikarzt Ihnen vielleicht ein kleines Patienten-Programmierer-Handgerät. Mit diesem Programmierer können Sie das System anpassen und ein- und ausschalten. In den meisten Fällen ist der Neurostimulator immer eingeschaltet.


Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.