Medienpreis - Medizin Mensch Technik | Medtronic

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Sechs Medizinjournalisten mit dem „Medienpreis - Medizin Mensch Technik“ ausgezeichnet

Erstmals Preis für Lokaljournalismus vergeben

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Beim zum neunten Mal vergebenen Medienpreis – Medizin Mensch Technik, der mit insgesamt 10.000,- Euro dotiert ist, hat die TV-Journalistin Antje Christ den ersten Preis gewonnen. Sie erhielt den von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und vom Medizintechnikhersteller Medtronic gestifteten Preis für ihren TV-Beitrag „Eine Handvoll Leben“, der im Januar vom ZDF ausgestrahlt wurde. „Christ“, erklärte der Juryvorsitzende Carsten Schroeder „geht an die Grenzen der Frühgeborenenmedizin ganz ohne moralischen Zeigefinger.“ Feinfühlig problematisiert der Film die gesundheitlichen Folgen für die Frühgeborenen im späteren Leben und zeigt den unterschiedlichen kulturellen Umgang aus globaler Sicht.

Der zweite Preis wurde geteilt und ging zu gleichen Teilen an Reto Schneider von der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) und Nadine Ahr und Christiane Hawranek von der ZEIT. Schneider beschreibt in der NZZ-Beilage FOLIO vom Juni 2014 den Einsatz des Schmuseroboter „Paro“, der in Altersheimen als Tröster, Gefährte, und Therapiehelfer zum Einsatz kommt. Ahr und Hawranek befassen sich unter dem Titel „Gespendete Kinder“ im Zeitdossier vom September 2014 mit Embryonen, die nach einer künstlichen Befruchtung an kinderlose Paare vermittelt werden. In Deutschland ist dies verboten, in den USA ist dis gängige Praxis.

Mit dem dritten Preis wurde die Hörfunkjournalisten Stephanie Schramm geehrt. Stephanie Schramm berichtet in ihrem Beitrag „Biss in die Zukunft“, der vom Deutschland Funk ausgestrahlt wurde, über die Stammzellenforschung zu Bio-Zahn-Implantaten.

Den erstmals ausgeschriebenen Preis für Lokaljournalismus gewann unter 24 Einreichungen Philipp Schröders. Unter dem Titel „Wenn das Herz wie verrückt schlägt“ in den Aichacher Nachrichten berichtete Schröders über das Einsetzen eines Mini-EKG´s bei einer Aichacher Bürgerin im dortigen Krankenhaus. Mit dem Preis für Lokaljournalismus sollen auch in Zukunft herausragende journalistische Arbeiten ausgezeichnet werden, die unter den speziellen Produktions- und Arbeitsbedingungen von Lokaljournalismus entstanden sind.

Bei der Auswahl der Gewinner hatte die Jury einmal mehr die Qual der Wahl. Es gab gut 120 Einsendungen, mit denen sich Autoren und Redakteure um den Preis bewarben. Dies ist der Jury zufolge ein Beleg für das bemerkenswerte Bestreben der Medien, dem wachsenden Interesse der Öffentlichkeit nach Informationen zu Gesundheitsfragen Rechnung zu tragen.

Der in der Historischen Hörsaalruine des Medizinhistorischen Museums der Charité verliehene Preis fördert die Qualität der Berichterstattung über innovative Technologien in der Medizin. Prämiert werden Veröffentlichungen, die „medizintechnische Themen in herausragender journalistischer Qualität allgemeinverständlich kommunizieren“.

Erstmals Preis für Lokaljournalismus vergeben

In der Jury sind leitende Redakteure namhafter deutscher Medien vertreten. Ihr gehören Carsten Schroeder (Deutschlandfunk, Vorsitz), Dr. Bernhard Albrecht (Stern, erster Träger des Medienpreises), Susanne Kutter (Wirtschaftswoche), Christina Hucklenbroich (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Jochen Niehaus (Focus Gesundheit) an. Dazu kommen Dr. Holger Storcks (Leiter Marketing Communication & PR von Medtronic) und Uwe Dolderer (Leiter Unternehmenskommunikation der Charité) als Vertreter der Stifter.

 

 
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