Lenny im Blog

Medtronic-Maskottchen: Markenbotschafter für die Kleinen

23.01.2017
Daniela Bender

Wenn bei Kindern die Krankheiten Diabetes oder Skoliose diagnostiziert werden, kommen die Medtronic-Maskottchen Lenny und Josephine zum Einsatz. Mit weichem Fell und einem Herz aus Plüsch leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass die kleinen Patienten ihre Krankheit und die entsprechende Therapie besser verstehen.

Lenny der Löwe

Lenny der Löwe ist der kindgerechte Diabetes-Markenbotschafter von Medtronic und wird seit vielen Jahren als Maskottchen im Bereich Diabetes eingesetzt.


Lenny ist Medtronic-Markenbotschafter für Typ 1-Diabetes bei Kindern.

Wenn Kinder an Diabetes erkranken, handelt es sich meisten um Typ-1-Diabetes. Die Erkrankung und Therapie von Diabetes erfordert, dass sich Kind und Eltern mit Diabetesmanagement vertraut machen, besonders auf die Ernährung und Essgewohnheiten achten, regelmäßig den Blutzucker messen und Insulin spritzen. Die Diagnose Diabetes ist ein einschneidendes Erlebnis im Leben eines Kindes. Die Therapie begleitet die kleinen Patienten dauerhaft, am Tag und auch in der Nacht.

Im Rahmen der Diabetes-Therapie kommen häufig Insulinpumpen  und Geräte, die eine kontinuierliche Glukosemessung vornehmen, zum Einsatz. Diese Therapien sind für Kinder oft erklärungsbedürftig und genau hier leistet Lenny kindgerechte Informationsarbeit.

Lenny hilft Kindern dabei, ihre Krankheit zu verstehen und mit ihr zu leben. Lenny beschreibt, was Diabetes ist, warum Menschen Diabetes haben, wie Kinder sich mit der Diagnose fühlen und wie sie mit Diabetes leben.

Das Plüschtier: vom Schlüsselanhänger bis zur Lebensgröße

Lenny gibt es als Plüschtier in verschiedenen Größen. Dabei hat jede Größe einen anderen Verwendungszweck.

Der mittelgroße Lenny ist 30 cm groß und hat eine integrierte Tasche mit Reißverschluss auf dem Rücken. Hier können die kleinen Patienten in der Nacht ihre Insulinpumpe verstauen und mit Lenny kuscheln.


Lenny hat einen Reißverschluss auf dem Rücken. Hier können Kinder in der Nacht ihre Insulinpumpe verstauen.

Der große Lenny ist ca. 60 cm groß und wird überwiegend in Praxen und Kliniken eingesetzt. An ihm wird der Einsatz einer Insulinpumpe mit Infusionsset und der Sensor zur kontinuierlichen Glukosemessung erklärt.

Lenny gibt es auch in Lebensgröße und wird vorwiegend auf Messen und Patientenveranstaltungen eingesetzt.

Kinderbuch, DVD & Co.

Rund um Lenny gibt es weitere Infomaterialien. Diese sind in Praxen und Kliniken im Einsatz und werden den Kindern auch mit nach Hause gegeben.


Von Löwe Lenny gibt es ein Plüschtier, ein Kinderbuch und einen Erklärfilm zum Thema Typ-1-Diabetes.

Ein Kinderbuch und eine DVD „Lenny erklärt Diabetes!“ werden als ergänzende Materialien eingesetzt, um Kindern das Verstehen und den Umgang mit der Diabetestherapie zu erleichtern.

Der Medtronic-Erklärfilm „Lenny erklärt Diabetes und Diabetestherapie“ ist auch bei YouTube zu finden:

Lenny erklärt Diabetes und Diabetestherapie

Lenny der Löwe ist das Maskottchen für die Diabetes-Aufklärung bei Kindern. Auf diesem Video erklärt er, was Diabetes ist und welche Therapien es gibt.

Hintergrund: Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Diabetes mellitus ist eine Störung des Zuckerhaushaltes. Daher wird diese Erkrankung umgangssprachlich als Zuckerkrankheit bezeichnet. Diabetes mellitus tritt in jedem Alter, bei Frauen und Männern gleichermaßen auf.

Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Diagnose Diabetes gestellt wird, handelt es sich meist um Typ- 1-Diabetes. Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Experten schätzen, dass ungefähr 30.500 Kinder und Jugendliche zwischen 0 und 19 Jahren in Deutschland Typ-1-Diabetiker sind, Tendenz steigend. Ein Kind von 670 erkrankt an Diabetes Typ 1.

Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem des Körpers greift die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse an. Diese stellen das Hormon Insulin her, das nötig ist, um Zucker aus dem Blut in die Zellen weiterzuleiten. Sind die Beta-Zellen komplett zerstört, produzieren Betroffene kein eigenes Insulin mehr und der Zuckerspiegel im Blut steigt an. Sie müssen das lebenswichtige Hormon von außen zuführen, um ihre Werte zu regulieren – in der Regel, indem sie es spritzen. Ohne Insulin kommt es zu schweren Stoffwechselentgleisungen, die tödlich enden können. Außerdem schädigen erhöhte Zuckerwerte auf Dauer zahlreiche Organe im Körper.

Diabetes Typ I ist die häufigste von allen hormonell bedingten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, und die Zahl der betroffenen Kinder nimmt stetig zu. Der Grund hierfür ist derzeit allerdings ebenso ungeklärt wie die genauen Ursachen der Krankheitsentstehung.

Symptome

Müdigkeit, großer Durst, häufiges Wasserlassen und Übelkeit sind Symptome, die im Kindesalter auf Typ-1-Diabetes hinweisen können. Ein Typ-1-Diabetes entsteht oft innerhalb weniger Tage und Wochen. Eltern sollten beim Auftreten dieser Beschwerden deswegen rechtzeitig einen Arzt aufsuchen.

Ziele der Diabetes-Therapie

Ziel der Diabetes-Therapie ist, den Blutzucker im möglichst normalen Bereich zu halten. Zu hohe und zu niedrige Blutzuckerwerte sollen vermieden werden, um langfristig eine dauerhafte Schädigung der Organe infolge zu hoher Blutzuckerwerte zu verhindern.

Weiterführende Infos:

Quellen:

Josephine die Giraffe

Josephine die Giraffe ist Medtronics plüschige Markenbotschafterin für Therapien, die mit einer Verkrümmung der Wirbelsäule, einer sogenannten Skoliose in Zusammenhang stehen. Der Begriff Skoliose leitet sich von dem griechischen Wort „skolios“ ab und bedeutet übersetzt „krumm“.


Giraffe Josephine kommt zum Einsatz, wenn bei Kindern Skoliose diagnostiziert wird.

Die natürlichen Krümmungen in unserer Wirbelsäule halten den Oberkörper im Gleichgewicht und sorgen für eine angemessene Ausrichtung. Wenn die Wirbelsäule aber stark seitlich gekrümmt ist, bezeichnet man dies als Skoliose. Man spricht bei einer Skoliose auch von einer Wachstumsdeformität, da es sich um eine Erkrankung handelt, die häufig während der Wachstumsphase eines Menschen auftritt und demnach häufig Kinder und Jugendliche betrifft. Bei etwa 2 – 3 % der Bevölkerung wird die Diagnose Skoliose mit einem Krümmungswinkel von mehr als 10 Grad gestellt.

Josephine hilft bei der Erklärung

Medtronic-Produkte, die bei einer Skoliose häufig zum Einsatz kommen, sind Stab-Schrauben-Systeme wie z.B. „Legacy“. Stäbe und Schrauben werden an der Wirbelsäule implantiert, sollen eine Stabilisierung erzielen und verhindern, dass die Krümmung weiter voranschreitet.

Josephine hilft dabei, Kindern den Eingriff und die Wirkungsweise der Therapie kindgerecht zu erklären. An der Rückseite ihres Halses befindet sich ein Reißverschluss, unter dem der Nachbau einer Wirbelsäule zu sehen ist. Hier kann den kleinen Patienten genau erklärt werden, wie das Produkt eingesetzt wird.


Josephine hat einen Reißverschluss am Hals. An der darunter liegenden nachgestellten Wirbelsäule kann man Kindern anschaulich erklären, was in ihrem Körper im Rahmen der Skoliose-Therapie passiert.

Seit 2011 wird Josephine europaweit überall da eingesetzt, wo Ärzte die kleinen Patienten behandeln, also in Praxen und Kliniken. Ergänzendes Infomaterial, wie die Infobroschüre “Josephine erklärt Skoliose”,  Acryl-Modelle, eine kleine Stofftier-Version und Produktbroschüren ergänzen Josephines plüschige Mission.

Hintergrund: Skoliose

Als Skoliose bezeichnet man eine anomale seitliche Krümmung der Wirbelsäule. Etwa drei Prozent aller Menschen leiden unter einer Skoliose. Eine leichte Skoliose hat kaum Einfluss auf das Alltagsleben. Aber die schwereren Fälle sind mit Schmerzen und Einschränkungen der alltäglichen Tätigkeiten verbunden. Damit die Krümmung nicht weiter fortschreitet und die Betroffenen wieder ohne Einschränkungen alles tun können, was sie möchten, hat Medtronic Implantate entwickelt, um die chirurgische Behandlung einfacher zu machen.

Man unterscheidet:

  • Infantile idiopathische Skoliose (IIS): Entstehung bis zum 3. Lebensjahr
  • Juvenile idiopathische Skoliose (JIS): Entstehung zwischen 4. und 10. Lebensjahr

Weiterführende Infos:

Hinweis: Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich also für Informationen zu Diagnose und Behandlung immer auch an Ihren Arzt.

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