Workshop

Respiratorische Insuffizienz

Praxisworkshop 2017

Respiratorische Komplikationen vermeiden, erkennen und behandeln

Ende September hat Medtronic im Medizinischen Kompetenzzentrum Wendisch-Rietz, besser bekannt unter "Medizin im Grünen", wie schon in den vergangenen Jahren einen Praxisworkshop zum Thema "respiratorische Insuffizienz“ durchgeführt. Eine respiratorische Insuffizienz oder Ateminsuffizienz ist eine Störung der Atmung, bei der die Lungenbläschen zu wenig belüftet werden. Dadurch nimmt die Lunge nicht mehr genug Sauerstoff auf. 

Ein solche Störung kann sowohl auf der Intensivstation als auch während eines Eingriffs mit einer sogenannten "prozeduralen Sedierung" entstehen.

Bei dem Praxisworkshop ging es darum, wie solche respiratorischen Komplikationen vermieden, erkannt oder behandelt werden können.

Drei hochqualifizierte Anästhesisten und Intensivmediziner aus namhaften Universitätskliniken führten äußert kompetent  durch diese zwei Tage und motivierten alle Teilnehmer zur interaktiven Mitarbeit und sorgen so für einen sehr erfolgreichen Workshop.

Praxisworkshop

Übungen in Theorie und Praxis

25 Teilnehmer, sowohl Ärzte als auch Pflegepersonal, beschäftigten sich zwei Tage lang in Theorie und vor allem in Praxis mit der Diagnose, der Überwachung und der Therapie einer respiratorischen Insuffizienz in der Intensivmedizin. 

In Kleingruppen erstellten die Teilnehmer Diagnosen, definierten das Behandlungsziel, die notwendige Therapie und setzten diese um. Beatmung, Herzkreislaufüberwachung sowie spezielles Monitoring, wie zum Beispiel die Kapnographie,  die zerebrale bzw. somatische Oxymetrie und das Narkosetiefe -Monitoring, standen dabei besonders im Fokus.

Praxisworkshop respiratorische Insuffizienz

Zum Wohl des Patienten

Respiratorische Komplikationen können allerdings nicht nur in der Intensivmedizin entstehen, sondern durchaus auch im Rahmen anderer klinischer Maßnahmen: zum Beispiel bei der sogenannten "prozeduralen Sedierung" im Rahmen diverser Untersuchungen und Therapien sein. Der Workshop stellte den Teilnehmern also auch eine Methode vor, wie Atemstörungen bereits frühzeitig erkannt werden können. Damit kann gegebenenfalls vermieden werden, dass sich der Zustand des Patienten verschlechtert, aus einer respiratorischen Komplikation eine respiratorische  Insuffizienz wird und der Patient  unter Umständen auf der Intensivstation behandelt werden muss.