|
![]() |
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Forschung und Entwicklung Lösungen für die Zukunft
In weltweit 16 Forschungszentren arbeiten Wissenschaftler an der Entwicklung innovativer Produkttechnologien für medizinische Therapie- und Diagnoseverfahren. Unser Ziel ist es dabei, Produkte und Verfahren sicherer und effizienter für Patienten und Anwender zu machen. Insbesondere wollen wir jenen Patienten helfen, die mit konservativen medizinischen Methoden nicht den gewünschten Heilungserfolg erreichen können. Medtronic ist international anerkannt für seine Aktivitäten in Forschung und Entwicklung. Das hohe Engagement spiegelt sich in der beeindruckenden Anzahl von 2.200 Patenten wider, die weltweit an Medtronic-Wissenschaftler vergeben wurden. Das U.S. Patent and Trademark Office führt Medtronic weltweit als Nummer eins, basierend auf der Anzahl von Patenten, die in den letzten 30 Jahren für medizinische Geräte vergeben wurden. Auch die Liste der Produkte, die erstmalig auf den Markt gebracht wurden, ist beeindruckend. Sie enthält beispielsweise den ersten tragbaren externen Herzschrittmacher aus dem Jahre 1957, der 1984 von der National Society of Professional Engineers als eines der 10 herausragenden technischen Produkte der vergangenen 50 Jahre – neben Computer, Transistor und Laser – ausgezeichnet wurde. Deutschland hat aufgrund seines technologisch hohen medizinischen Versorgungsstandards, der von weltweit wissenschaftlich anerkannten Medizinern geprägt wird, einen hohen Stellenwert für die Forschung und Entwicklung bei Medtronic. Einen Schwerpunkt stellen dabei Innovationen der Kliniker sowie klinische Prüfungen und Anwendungsbeobachtungen dar. Die so gewonnenen Daten dienen der Grundlagenforschung ebenso wie der Entwicklung unserer Produkte bis zur Marktreife. Neurovascular Technologies Zu den zahlreichen medizinischen Innovationen gehört auch der Bereich Neurovascular Technologies. Ausgehend von unseren langjährigen Erfahrungen in der minimal invasiven Behandlung von koronaren und peripheren Gefäßerkrankungen ist es uns gelungen, den weltweit ersten Stent zu entwickeln, der speziell für den Einsatz in intrakraniellen, hirnversorgenden Gefäßen geschaffen wurde. Die durch atherosklerotische Veränderungen verengten oder gar verschlossenen Gefäße sollen mit Hilfe dieser neuen Therapie dauerhaft eröffnet werden. Eine weitere Indikation für diesen Stent ist der Ausschluss von Aneurysmen (Gefäßwandaussackungen), die den Blutstrom ungünstig beeinflussen und zu einem Gefäßriss führen können, was lebensbedrohliche Hirnblutungen zur Folge hätte. In weiteren klinischen Studien wird der Einsatz bei der akuten Schlaganfallbehandlung untersucht. Das Ziel von Neurovascular Technologies ist es, eng mit Neuroradiologen, Neurologen und Neurochirurgen zusammenzuarbeiten, um Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen die jeweils bestmöglichen Therapielösungen anzubieten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||