Inkontinenz immer noch ein Tabu - Sprechen Sie darüber. Finden Sie Alternativen.

Inkontinenz immer noch ein Tabu Sprechen Sie darüber. Finden Sie Alternativen.

Inkontinenz in Deutschland

Schätzungen zufolge leiden in Deutschland zwischen sechs und neun Millionen Menschen unter Harn- oder Stuhlinkontinenz bzw. haben ein gesundheitliches Problem in diesem Bereich. 

Die vorliegende Statistik zeigt die Anzahl der Menschen mit Harninkontinenz in Deutschland nach Geschlecht im Jahr 2011. In diesem Jahr litten nach Schätzungen der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. (DKG) deutschlandweit mindestens 4,5 Millionen Frauen unter Harninkontinenz. Wegen einer hohen Dunkelziffer schätzt DKG die Betroffenen auf 9 Millionen Personen (Stand: Februar 2011).1

Die Gründe für die bisher sehr geringe öffentliche Thematisierung sind vielschichtig. Zu geringe Aufklärung und die Scham des Einzelnen stehen zwischen vielen Betroffenen und einer möglichen Behandlung. Viel zu oft werden die Funktionsstörungen der Blase oder des Darms als „normale“ Alterserscheinung abgetan und Inkontinenz als Schicksal hingenommen. Doch auch junge Frauen können, bspw. als Folge einer Geburt, betroffen sein. Für alle Betroffenen gleich ist jedenfalls eine oft starke Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität, sowie auf ihr Privatleben, die Sexualität und auf den beruflichen Alltag. Viele Menschen ziehen sich fast völlig zurück.

Gemeinsam gegen Inkontinenz in Halle

Aus diesem Grund möchten wir in Kooperation mit dem Martha-Maria-Krankenhaus Halle und der Urologischen Praxis Frau Dr. Seeseke aus Halle das Thema Inkontinenz und Behandlungsmöglichkeiten intensiv in den Fokus der Öffentlichkeit bringen. Unser gemeinsames Ziel ist es Patienten, Angehörige, Freunde und alle anderen Bewohner der Stadt Halle darauf aufmerksam zu machen, dass jeder 10. Deutsche an einer Blasen- oder Darmfunktionsstörung leidet und Inkontinenz (im Alter) keineswegs „Schicksal“ ist und als gegeben hingenommen werden muss.

Gerade weil das Krankheitsbild von vielen mit Scham behaftet ist und der Weg zum Arzt oft schwerfällt, wollen wir gemeinsam helfen, diesen Schritt ein wenig leichter zu machen. Über Beiträge in der lokalen Presse und lokale Informationsveranstaltungen in Halle können Sie sich über die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten informieren.

Was möchten wir mit unserer Initiative in Halle bewirken?

Obwohl fast jeder zehnte Deutsche an einer Form der Inkontinenz leidet, ist es vielen Betroffenen selbst bei ihrem Arzt unangenehm darüber zu sprechen. Genau hier möchten wir ansetzen und einen regionalen Beitrag schaffen. Unsere Initiative soll das Bewusstsein für das Thema Inkontinenz und die Behandlungsmöglichkeiten steigern und Betroffenen neue Möglichkeiten aufzeigen.

25 Jahre Erfahrung bei der Behandlung von Inkontinenz

Die InterStim-Therape gilt als minimalinvasives Verfahren der sogenannten sakralen Neuromodulation. Durch die Abgabe schwacher elektrische Impulse kann die Blasen- und Darmfunktion besser gesteuert werden. Auf diese Weise kann die InterStim-Therapie, verglichen mit einer alleinigen medikamentösen Behandlung, langfristig eine Verbesserung der Lebensqualität bedeuten. Hier können Sie mehr über das System erfahren. 

Als Langzeit-Therapie entwickelt, bietet das InterStim®-System für viele Betroffene eine Therapieoption und ist in der Praxis bereits seit über 25 Jahren bewährt.


Quellen

1

Deutsche Kontinenz Gesellschaft, Healthcare Marketing 3/2011, Seite 13