Ziele der Behandlung

Im Fokus der Behandlung von Vorhofflimmern steht zum einen die Minimierung des Risikos für ernsthafte Folgeerkrankungen, wie einem Schlaganfall, und zum anderen die Linderung akuter Symptome. 

  • Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität des Patienten
  • Vorbeugung gegen Blutgerinnsel und Senkung des Schlaganfallrisikos
  • Kontrolle der Herzfrequenz, damit die Ventrikel (die unteren Herzkammern) genug Zeit haben, sich mit Blut zu füllen
  • Einstellung des Herzrhythmus, damit die Vorhöfe (die oberen Herzkammern) und die Ventrikel effizienter zusammenarbeiten

Behandlungsmöglichkeiten

  • Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten („Blutverdünnung“), um einem Blutgerinnsel vorzubeugen
  • Medikamente, die die Herzfrequenz einstellen
  • Elektrische Kardioversion oder Medikamente, die einen regelmäßigen Herzrhythmus wiederherstellen
  • Katheterablation, um die Weiterleitung der abnormen Signale zu unterbrechen

Bei der Entstehung von Vorhofflimmern spielen die Pulmonalvenen (Lungenvenen), die in den linken Vorhof münden, eine entscheidende Rolle. Im Fall von Vorhofflimmern werden bei einer Ablation daher in den meisten Fällen die Pulmonalvenen isoliert. Dann ist keine elektrische Leitung zwischen den Pulmonalvenen und dem Vorhof mehr möglich.

DIE KATHETERABLATION MIT DEM KRYOBALLON

Kryoballon im Gefäß.

Die Katheterablation kann mit verschiedenen Technologien durchgeführt werden. Eine häufig durchgeführte Therapie ist die Pulmonalvenenisolation mit dem Kryoballon. Der Kryoballonkatheter wurde speziell für die Isolation der Pulmonalvenen entwickelt. Dabei wird das Gewebe um die Pulmonalvenen herum vereist und den betroffenen Herzmuskelzellen ihre Leitfähigkeit entzogen. Dank der anatomischen Form des Kryoballons kann der Arzt die Pulmonalvenen schnell und effizient erreichen und behandeln.

Katheterablation mit dem Kryoballon.