"HELPING THE HEROES"

Wie Medtronic während der Pandemie einen Beitrag leistet

Ärzt*innen und Pflegepersonal stehen in allen Aspekten der Patientenversorgung vor unglaublichen Herausforderungen. Deshalb mobilisiert Medtronic aktiv seine Mitarbeiter*innen, um Ärzt*innen und Pflegepersonal, die Held*innen der Pandemie, zu unterstützen. Auf dieser Seite finden Sie einige dieser Geschichten.

Unterstützung für ein Notkrankenhaus in Italien

Italien ist eines der Länder, die am schlimmsten von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind. Um das Gesundheitswesen in diesen schweren Zeiten zu unterstützen, halfen Mitarbeiter*innen von Medtronic beim Aufbau von Notkrankenhäusern für Corona-Patienten.

 

people in mask standing by bed

Die norditalienische Region Lombardei hat ein großes Kongresszentrum in ein Notkrankenhaus mit 208 Betten umgewandelt. 16 Medtronic Mitarbeiter*innen aus Mailand halfen am Wochenende beim Auspacken und Vorbereiten der für das Krankenhaus benötigten Materialien.

„Wir fühlen uns geehrt und sind stolz darauf, die Medtronic Mission zum Leben zu erwecken. In dieser ziemlich Situation wollten wir für unsere Partner im Gesundheitswesen da sein und sie bestmöglich unterstützen.“

 

Virtuelle Lösungen

Aufgrund der Verschärfung der COVID-19-Situation können Medtronic Mitarbeiter*innen nicht vor Ort Präsenz-Schulungen abhalten oder technische Unterstützung anbieten. Daher wurden virtuelle Lösungen geschaffen.

 

Virtuelle Trainings und Lösungen für das Remote Monitoring und die technische Unterstützung bei Eingriffen wurden geschaffen.

Nur ein Beispiel von vielen ist das Medtronic Diabetes Team in Portugal. In Zusammenarbeit mit der Klinik von Matosinhos organisierte das Team Remote Schulungen zur CareLinkTM Personal Software  für Patienten. Diese Plattform ermöglicht es Patienten, die Daten ihrer Insulinpumpe herunterzuladen und damit Zugriff auf alle Informationen zu erhalten, die sie für das Management ihrer Diabetes-Erkrankung benötigen.

„Eine persönliche Interaktion mit den Patienten war nicht möglich, trotzdem konnten wir ihnen dabei helfen, ihre Erkrankung mithilfe technischer Möglichkeiten selbständig zu kontrollieren.“

 

 

„Meine Maske schützt dich, deine Maske schützt mich“

Seit dem Ausbruch von COVID-19 steht die Welt vor einer beispiellosen Nachfrage nach Schutzausrüstungen, selbst nach einfachster persönlicher Schutzausrüstung. Gerade zu Beginn der Pandemie herrschte oft ein großer Mangel an Schutzausrüstung. Die Reaktion vieler Medtronic Mitarbeiter*innen darauf war, freiwillig Masken für ihre Kolleg*innen und für Menschen in ihrer Gemeinde zu nähen.

 

women in mask

Nehmen wir als Beispiel Adela Trzos. Sie arbeitet für Medtronic in der Tschechischen Republik. Nachdem Adela einen Hilferuf des Prager Rathauses gehört hatte, begann sie gemeinsam mit ihrem kleinen Kind Masken zu nähen. In ihrer Freizeit verbrachten sie viele Stunden damit, Masken für ältere Patient*innen und das medizinische Personal zu nähen, das sich um diese Patient*innen kümmert.

„Wir haben Stunde um Stunde damit verbracht, das Material zurecht zu schneiden, abzumessen, festzustecken, zu nähen und zu bügeln, um am Ende gebrauchsfertige Masken in unseren Händen zu halten. Es war uns eine Ehre, dieser am meisten gefährdeten Gruppe von älteren Menschen zu helfen. Wie heißt es doch so schön: Meine Maske schützt dich, deine Maske schützt mich.“ 

Monika Trzost aus Polen beschloss, Geld zu sammeln, indem sie Masken für medizinisches Fachpersonal nähte. Sie organisierte eine kleine Spendenaktion unter ihren Kolleg*innen und verwendete das Geld, um das Material für die Masken zu kaufen. Alle Masken wurden an örtliche Krankenhäuser gespendet.

„Superhelden gibt es wirklich und sie sind mitten unter uns!“

Corlia May arbeitet bei Medtronic in Südafrika und lebt seit ihrem ersten Tag die Medtronic Mission. Vor Kurzem begann sie, nach Feierabend Stoffmasken für ihre Freunde, Familie, Kolleg*innen und Kund*innen zu nähen – manchmal bis 2 Uhr morgens. Einer lokalen Kardiologiepraxis mangelte es an Schutzausrüstung und so versorgte Corlia das Personal der Praxis umgehend mit dringend benötigten handgefertigten Masken.

„Diese Art Service ist typisch für Medtronic. Wir sind stolz darauf, Corlia unsere Kollegin nennen zu dürfen.“

 

Persönliche Unterstützung bei der Behandlung von Patienten mit Darmkrebs

In dieser Zeit des Social Distancing müssen die meisten Medtronic Mitarbeiter*innen ihre Besuche in Krankenhäusern einschränken und Wege finden, Gesundheitsdienstleister aus der Ferne zu unterstützen. Aber in einigen Fällen war die Anwesenheit von Medtronic Mitarbeiter*innen in den Krankenhäusern entscheidend für den Erfolg der Eingriffe.

 

men in mask

Miguel Carvalheira, ein Medtronic Vertriebsmitarbeiter aus Portugal, wurde gebeten, bei den Operationen von zwei sehr jungen Darmkrebspatienten Unterstützung zu leisten. Das Signia Stapling System von Medtronic war das beste Gerät für diesen Eingriff, aber das OP-Team war nicht ausreichend geschult, um das System verwenden zu können. Also begab sich Miguel persönlich ins Krankenhaus und leistete vor Ort die notwendige Unterstützung.

Unsere Mission ist mein Wegweiser, wenn ich schwierige Entscheidungen treffen muss. Ich bin froh, dass die Operationen, bei denen ich Unterstützung leistete, gut verlaufen sind. Wir haben einmal mehr dazu beigetragen, Leben zu retten und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.“

Überwinden des Mangels an persönlicher Schutzausrüstung

Mitarbeiter*innen von Medtronic haben sich dafür eingesetzt, dass Pakete ausgeliefert werden und so den Mangel an Schutzausrüstung während der COVID-19-Pandemie zu überwinden. 

people in mask

Olga Malinowska und ihr Team in Polen lieferten 1.000 OP-Anzüge, 3.000 OP-Masken und 1.500 FFP2-Masken an polnische Krankenhäuser aus, um es diesen zu ermöglichen, ihre Patienten in einer sicheren Umgebung zu behandeln.

In Portugal spendeten Luis Lopes, Ines Joaquim, Joana Pereira, Mario Catarro und Joao Figueiredo 2.000 wiederverwendbare Visiere an die portugiesische Ärztekammer und 2.000 wurden an Gesundheitsdienstleister ausgeliefert.

 Raquel Santos und das Medtronic Vascular Team in Portugal lieferten 200 Schutzbrillen an Gefäßchirurgen aus, damit sichergestellt werden konnte, dass jeder Patient der notwendigen Operation unterzogen werden kann.

„Wir konnten Pakete mit der notwendigen Hilfsausrüstung an Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister ausliefern.“

Reparatur von Beatmungsgeräten

Die Teams in der gesamten EMEA-Region konnten ihr Engagement und ihr Know-how bei der Reparatur, Installation und Wartung lebensrettender Beatmungsgeräte in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen unter Beweis stellen. 

Beatmungsgeräte

Bharath Mummady und sein Team aus der Türkei konnten viele Beatmungsgeräte, die von den Krankenhäusern außer Betrieb gesetzt worden waren, wieder instand setzen.

Es gelang ihnen, mehr als 22 Beatmungsgeräte wieder einsatzbereit zu machen, damit sie eingesetzt werden konnten, wenn Patienten sie benötigten. Das Team konnte außerdem rund 120 Beatmungsgeräte und 50 Videolaryngoskope in COVID-19-Behandlungszentren in der Türkei installieren.

Das RMS-Team auf der iberischen Halbinsel half bei der Einrichtung von 125 Beatmungsgeräten in Spanien und Portugal und gründete eine unternehmensübergreifende Arbeitsgruppe, die das Gesundheitsministerium bei der Installation von 1.600 Beatmungsgeräten in ganz Spanien unterstützt.

„Wenn ich meine Fähigkeiten und mein Wissen nutzen kann, um die Beatmungsgeräte zu reparieren und wieder einsatzbereit zu machen, kann das Leben retten.“

„Wir sind stolz darauf, dass wir medizinische Fachkräfte in dieser schwierigen COVID-19-Situation unterstützen können.“

 

Soziales Engagement ist bei Medtronic in der Schweiz kein leeres Wort

In diesen schweren Zeiten führte der COVID-19-Lockdown dazu, dass bei Familien lebenswichtige Lebensmittel und Vorräte zur Neige gingen. Dies wiederum führte in der gesamten Schweiz zu einer starken Zunahme des Nutzerkreises der Tafeln. Als Reaktion darauf hat die Medtronic Foundation Geld für den Verein „Cartons du Coeur Association“ gesammelt. Zudem halfen Mitarbeiter im Kanton Waadt freiwillig beim Kauf, Abholen und Verteilen von Lebensmitteln für eine der wichtigsten Tafeln.

ladies in supermarket

Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie die Mitarbeiter von Medtronic die Lieferung von lebensnotwendigen Gütern an mehr als 50 bedürftige Familien während des Lockdowns sicherten.

„Gemeinsam können wir zeigen, dass wir für die Gemeinschaft, in der wir leben und arbeiten, etwas bewegen können.“

 

Das Medtronic Team in Großbritannien leistet Außerordentliches

Medtronic Mitarbeiter*innen aus Großbritannien haben während der COVID-19-Pandemie Außerordentliches geleistet. Sie haben Ärzte zur Arbeit auf der Intensivstation geschult, 100 Anästhesiegeräte in Beatmungsgeräte umgewandelt und BIS Monitore für die Intensivstation des Royal Infirmary Krankenhauses in Manchester beschafft.

John Anderson hat für Ärzte, die nicht mit der Umgebung einer Intensivstation vertraut sind, wichtige Schulungen zu Beatmungsgeräten abgehalten und sie bei ihrer Vorbereitung auf einen Zustrom von COVID-19-Patienten unterstützt. 

uk physicians

Mark Prentice leitete einTeam an, das 100 Anästhesiegeräte in Beatmungsgeräte umwandelte. Diese Beatmungsgeräte werden die Kapazität in Glasgow um 100 % erhöhen.

Mike Lucas und Paul Hampson aus dem Norden des Landes beschafften eine beträchtliche Anzahl an BIS Monitoren aus der gesamten Region und lieferten diese innerhalb von 24 Stunden an die Intensivstation des Royal Infirmary Krankenhauses zur Behandlung von COVID-19-Patienten aus.

„Wir sind stolz darauf, Ärzten wichtige Schulungen zu Beatmungsgeräten anbieten, Anästhesiegeräte in Beatmungsgeräte umwandeln und Monitore beschaffen zu können, um Gesundheitsdienstleistern bei der Bewältigung dieser Pandemie zu helfen.“