Neue Hoffnung nach dem Schlaganfall

Nach ihrem Schlaganfall machte Patsy neun Wochen lang eine stationäre Rehabilitationstherapie, einschließlich Physiotherapie, Ergotherapie und Sprachtherapie. „Die Therapie war praktisch gesehen wirklich gut, aber ich war die ganze Zeit im Krankenhaus und meine Stimmung wurde jeden Tag schlechter“, sagt Patsy. „Ich konnte nicht verstehen, dass dies Gottes Wille für mich sein sollte.“ Danach folgte eine 6-monatige ambulante Physiotherapie.

Patsys Bruder zog zu ihr, damit sie zu Hause bleiben konnte.

„Ich litt unter heftigem Klonus, Zittern und Zucken, in meinem linken Fuß und mein linker Arm war nach innen zu meinem Brustkorb gedreht,“ erinnert sich Patsy. Botox-Injektionen beruhigten die Krämpfe nur vorübergehend und oral verabreichtes Baclofen machte sie unheimlich müde. „Ich wollte meinen Rollstuhl gar nicht mehr verlassen oder nichts mehr machen,“ sagt sie. „Es war so schmerzhaft, dass ich kaum gehen konnte.“ Als Patsys Gehfähigkeiten weiter nachließen, bestand das Risiko für sie, nicht mehr allein leben zu können. Nach einem besonders schweren Sturz riet Patsys Physiotherapeut zur ITB-Therapie℠, ebenso wie ihr Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation. Patsy diskutierte die Information mit ihren neun Geschwistern, ihrem Unterstützungsnetzwerk, das sie als „Komitee“ bezeichnet. Alle waren einverstanden, dass sie es ausprobieren sollte.

Patsy im Interview

Die Implantations-Phase

Patsy führte einen Ein-Tages-Screening-Test durch, um festzustellen, ob eine Langzeit-ITB Therapy℠ wirksam wäre. „Die Wirkungen trafen sofort ein,“ sagt sie. „Mein linker Arm hing wieder gerade an meiner Hüfte herunter und beim Gehen konnte ich normale Schritte mit Abrollen von der Ferse zum Fußballen machen. „Das gab mir wirklich viel Hoffnung!“ Sechs Wochen später wurde die Pumpe bei Patsy implantiert. „Danach konnte ich schmerzlos gehen und ich hatte keinen Klonus mehr. „Es war wie in einem Traum.“

Patsy mit ihrer Tochter

Eine Behandlung mit der Baclofen-Pumpe ist nicht risikofrei. Für nähere Informationen über eventuelle Nebenwirkungen setzen Sie sich bitte mit Ihrem Arzt in Verbindung.