Arzt und Patient besprechen die Erkrankung des Patienten

Einstellungen der Programmierung

Schwere Spastik

Ihr Arzt programmiert Ihre Baclofen-Pumpe so, dass sie die richtige Menge an Medikament zum richtigen Zeitpunkt abgibt. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, ob die Behandlung bei Ihnen gut wirkt oder ob eine Änderung Ihnen das Erreichen Ihrer Ziele erleichtern würde.

Einstellung Ihrer Dosis

Zu Beginn der Behandlung ist Ihre Pumpe so programmiert, dass sie im Tagesverlauf eine konstante Dosis des Medikaments abgibt. In den ersten Wochen oder Monaten wird Ihr Arzt die Dosis allmählich auf Ihren Bedarf einstellen.

Wenn Ihre Spastik zu einem späteren Zeitpunkt zunimmt oder Sie sich ein neues Behandlungsziel setzen, kann Ihr Arzt die Dosis einstellen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie mit den Ergebnissen der Behandlung nicht zufrieden sind und was Sie verbessern möchten.

Änderungen werden allmählich durchgeführt und die Ergebnisse überwacht.

Flexible Dosierung

Nachdem Ihre optimale Dosis erreicht ist, kann Ihre Pumpe so programmiert werden, dass die Medikamentenmenge zu verschiedenen Zeiten während des Tages- oder Wochenverlaufs variiert. Beispielsweise kann die Pumpe so eingestellt werden, dass sie tagsüber weniger Medikament abgibt, wenn Sie sich auf Ihre Steifigkeit verlassen möchten, um zu gehen, Ihre Körperhaltung zu ändern oder sich anzuziehen. Nachts gibt sie dann mehr Medikament ab, um die Spastik zu reduzieren und Ihnen so zu einem besseren Schlaf zu verhelfen. Die „flexible Dosierung“ versorgt Sie nach Bedarf mit mehr oder weniger Baclofen. Täglich können bis zu 13 Änderungen programmiert werden.

Außerdem kann die Programmierung von Tag zu Tag unterschiedlich sein, um Ihre geplanten Aktivitäten zu berücksichtigen. Beispielsweise benötigen Sie an dem Tag, an dem Ihre Physiotherapie stattfindet, weniger oder mehr Baclofen.

Bestimmen Sie zusammen mit Ihrem Arzt die Zeiten Ihres Dosierungsplans so, wie für Sie optimal ist.


Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.