Alphons als Volunteer im Kampf gegen COVID-19

Alphons als Volunteer beim COVID-19-Programm von Project Hope Ein Interview

"Menschen helfen und ihr Leben verbessern" ist ein Teil unserer Unternehmensleitlinien bei Medtronic – nicht nur aus unternehmerischer Sicht, sondern auch beim sozialen Engagement. Aus diesem Grund unterstützt Medtronic unter anderem bereits seit 2002 Project HOPE e.V., sowohl finanziell als auch durch Initiativen und freiwillige Unterstützung unserer Mitarbeiter*innen: ein partnerschaftliches Engagement, das für unser Unternehmen große Bedeutung hat und uns die Gelegenheit gibt, einen gesellschaftlichen Beitrag im Sinne unserer Unternehmenleitlinien zu leisten.

Project HOPE konnte in den letzten Jahren bei verschiedenen humanitären Projekten weltweit vom Engagement freiwilliger Medtronic Helfer*innen profitieren. Zu Beginn der COVID Pandemie zum Beispiel wurden medizinische Ausbildungskapazitäten ausgebaut: eine Reihe ausgewählter Medtronic-Mitarbeiter*innen sind in dem gemeinsam mit der Brown University entwickelten COVID-19-Ausbildungsprogramm für Gesundheitshelfer als "Master-Trainer" geschult worden.

Alphons als Master-Trainer im Kampf gegen die COVID-19 Pandemie

Auch unser Kollege Alphons Vincent, Medical Director bei Medtronic, hat sich als Master-Trainer ausbilden lassen und gibt nun sein Wissen an Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen weiter, um die Pandemie zu bekämpfen. Im Interview berichtet Alphons über seine Erfahrungen.

Wie bist Du auf das Programm von Project HOPE aufmerksam geworden?

Eine Kollegin hat mich auf die Idee gebracht, als Volunteer an dem COVID-19 Programm von Project HOPE teilzunehmen. Mein erster Gedanke: Das ist was für mich!

Wieviel Zeit hat die Ausbildung in Anspruch genommen und was war der wichtigste Teil der Ausbildung? Was hat dich am meisten beeindruckt?

Die Anfangsschulung hat 12 Stunden gedauert, aufgeteilt in drei 4-stündige Webinare. Die Ausbildung wurde von der Brown University (Providence, US) basierend auf den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt. Da es sich aber um ein sogenanntes "Train-the-Trainer"-Programm handelt, reicht es nicht aus, die Präsentation nur ein Mal gehört zu haben. Um die Inhalte vernünftig zu vermitteln und auch Fragen zu beantworten, hat es mindestens noch mal solange gedauert, um mit der Materie wirklich vertraut zu werden.

Die Schulung selbst umfasst alle Elemente der Pandemie und es ist sehr interessant, ein gutes Gesamtbild zu bekommen. Die Datenlage ändert sich ständig und so werden wöchentlich, sogar täglich, neue Daten und Erkenntnisse publiziert. Ich hatte mich bisher wenig mit Infektionskrankheiten und Viren beschäftigt und fand es daher aufschlussreich, so tiefe Einblicke zu gewinnen.

Die Schulung, die wir als Master-Trainer geben, dauert ebenfalls 12 Stunden und hat an vier Tagen nachmittags oder abends stattgefunden. Das Interesse ist wirklich groß, häufig sind es mehr als 100 Teilnehmer! Meist sind das Krankenhauspersonal (Management, Pflegekräfte, ärzliches Personal, Infektionsspezialist*innen). Aber auch Mitarbeiter*innen vom Gesundheitsministerium und von Gesundheitsinstitutionen sind dabei.

Wie wurde durch die Ausbildung deine Einstellung zur Pandemie beeinflusst?

Ich schaue mir die Informationen noch kritischer an. Die Ausbildung und die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation sind evidenz-basiert, beruhen also auf wissenschaftlichen Daten. Das heißt aber auch, dass man keine klaren Empfehlungen geben kann, wenn es keine Daten gibt. Leider werden viele Meinungen in den sozialen Medien publiziert, die wissenschaftliche Daten falsch interpretieren oder Daten kombinieren, die nicht zusammengehören. Es ist dann nicht einfach zu entscheiden, ob etwas stimmt oder nicht.

Wie wird dein Engagement innerhalb von Medtronic unterstützt und wahrgenommen?

Wir sind bei Medtronic mittlerweile 14 Mitarbeiter*innen weltweit, die die Master-Trainer Ausbildung absolviert haben. Mit dieser kleinen Gruppe haben wir bisher immerhin 300 medizinische Fachkräfte direkt trainiert, die dann wiederum mehr als 2.400 Personen geschult haben. Ich selbst habe nun auch schon mehrmals eine "Master Class" über COVID-19 für Medtronic intern organisiert, und somit über 500 Kolleg*innen besser über die Infektionslage und den Umgang mit der Pandemie informieren können.

Würdest du es noch mal machen? Was kannst du anderen Kolleg*innen empfehlen?

Ich würde es auf jeden Fall wieder machen! Es passt genau zu den Unternehmensleitlinien von Medtronic, Menschen zu helfen. Gleichzeitig ist man bestens über die Lage der Pandemie informiert. Wir haben zum Beispiel vor kurzem eine mehrstündige Schulung über die Impfung erhalten und solch ein Wissen schadet mit Sicherheit nicht!

Herzlichen Dank an Alphons für das Interview und für den Beitrag, den Du gemeinsam mit Deinen Kolleg*innen im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie leistest.

Mehr erfahren zu Project Hope