Eric aus der IT ist Jahrgangsbester.

Wenn in deinem Binärcode nur 1er sind

19.02.2019
Pia

Eric aus der IT ist Bester seines Jahrgangs

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Nein, ich bin nicht mit dem Kopf auf die Tastatur gefallen. Ihr fragt euch, was das ist? Das ist ein Binärcode. Ein Code, der Informationen durch Sequenzen von zwei verschiedenen Symbolen (hier 0 und 1) darstellt. Das sagt zumindest Wikipedia dazu. Der Code oben bedeutet: Eric aus der IT ist Jahrgangsbester. Darauf sind wir mächtig stolz.

Eric ist einer der Kollegen, die jedem mit einem noch so hoffnungslosen IT-Problem helfen und dabei trotzdem immer gute Laune haben – egal wie aussichtslos der Kampf mit Gerätschaften oder Programmen auch sein mag. Er ist 21 Jahre alt und war einer unserer dualen Studenten bei Medtronic. Eric hat ein klassisches duales Studium über drei Jahre im Bereich Wirtschaftsinformatik absolviert. Das bedeutet, dass er im Drei-Monats-Rhythmus gearbeitet hat oder zur Uni bzw. Berufsschule gegangen ist. Die IHK-Ausbildung zum Informatikkaufmann hat er bereits vor zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen und nun folgte auch der Abschluss seines Bachelor-Studiums – als Jahrgangsbester.

Eric und unser Geschäftsführer Mike beim Handshake.

Da haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, unseren Best-in-Class-Man zum Interview zu treffen. Erfahrt hier mehr über Eric und den ganz normalen Wahnsinn zwischen Uni- und Arbeitswelt.

In welchen Abteilungen hast du während deines Studiums bei Medtronic gearbeitet und welche Aufgaben hast du dort übernommen?

Eric: Beim Studium der Wirtschaftsinformatik wird man klassisch in der IT eingesetzt, das heißt aber nicht, dass man nur an diese Abteilung gebunden ist. Man kann auch in andere Abteilungen hineinschnuppern. In meinem Fall war das die Abteilung Marketing & Communications. Nichtsdestotrotz war die IT Hauptbestandteil meiner Ausbildung. Ich bin dort von Beginn an sehr nett von allen Kollegen aufgenommen worden, mir wurde alles gezeigt und ich habe viele Tipps bekommen. Am Anfang der Ausbildung unterstützt man in erster Linie die Kollegen vor Ort im Büro. Später kommt auch die Hotline für den Außendienst dazu. Zwischendurch hat man dann auch schon in der Ausbildung die Möglichkeit, kleinere Projekte zu betreuen.

Was hat dir an deinem Studium besonders gut gefallen?

Eric: Auch wenn es etwas klischeehaft klingt, bleibt es für mich doch die Verzahnung von Theorie und Praxis. Man ist nicht zuerst in einer akademischen Welt und wird dann ohne Erfahrung in die Praxis geworfen, sondern man kann mit beidem gleichzeitig wachsen. Man lernt Konzepte der Praxis erst von Grund auf kennen und kann dann für sich abwägen, wie sie im Unternehmen angewandt werden. Best of both worlds praktisch.😉 Deshalb kann ich auch kein konkretes Fach benennen, das mir am besten gefallen hat. Mir hat mein gesamtes Studium extrem viel Spaß gemacht. Es kam nie Langeweile auf und ich hatte das Glück, mich direkt in den Bereich einarbeiten zu können, den ich auch nach meinem Studium weiterverfolgen wollte.

Wie würdest du dein Studium in drei Stichpunkten beschreiben?

Eric: Fordernd. Es lohnt sich. Tolle Zeit.

Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.

Albert Einstein

Was würdest du jemandem raten, der gerade auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem Studium nach der Schule ist?

Eric: Zunächst sollte einem bewusst werden, was man gerne möchte; was man auch den ganzen Tag lang Monate am Stück hintereinander machen möchte. Messen, Study Finder oder Eignungstests können durchaus hilfreiche Tools sein. Ein wichtiger Punkt sind jedoch auch die eigenen Interessen und Hobbys abseits der Schule. Ich habe beispielsweise privat viel mit anderen Menschen und auch PCs gemacht und wusste, dass ich das auch gerne beruflich aufgreifen würde. Das Privatleben zeigt einem besser, was man machen möchte, als die Schule es könnte. Es hilft außerdem, sich auch über die „klassischen Jobs“ hinaus umzuschauen und zu sehen, was es alles für unbekannte spannende Jobs gibt.

Welche Tipps hast du für andere duale Studenten?

Eric:

  1. Sich immer mit Kollegen, Kommilitonen und anderen Wegbegleitern austauschen und Fragen stellen sowie Feedback geben.
  2. Die Zeit im Studium immer genießen, auch wenn es anstrengend wird. Sie ist schneller vorbei als man denkt.
  3. Lerngruppen mit Freunden und Kommilitonen bilden. Ich hätte alleine zum Teil nicht solche Ergebnisse erzielen können, wie ich es mit meiner Lerngruppe tun konnte. Geteiltes Leid ist halbes Leid 😉
  4. Je unterschiedlicher Leute in Arbeitsgruppen sind, desto besser. So ergänzt man sich und kann voneinander lernen.

Was machst du jetzt nach deinem Studium?

Ich bin direkt nach meinem Studium fest in der IT-Abteilung und nun für den Support der Medtronic-Kollegen und mehrere Projekte verantwortlich. Besonders das theoretische Projektmanagement, das ich im Studium gelernt habe, hilft mir bei den neuen Aufgaben. Außerdem bin ich Ansprechpartner für unsere dualen Studenten im Team und betreue sie bei allen Fragen rund um ihr Studium.

Ihr wollt mehr zum dualen Studium bei Medtronic erfahren? Dann schaut mal hier vorbei.