Malte

Malte

Business Process Analyst

Cardiovascular Group (CVG)

"Ich freue mich, wenn ich Sachen optimieren kann"

Malte gehört als Business Process Analyst zum Commercial Operations Team des Herz-Geschäftsbereichs CVG (= Cardiovascular Group). In der Schnittstellenposition, die eine Art "Mini-Controlling" und Vertriebssteuerung innerhalb des Bereichs ist, arbeitet der 26-jährige eng mit Kollegen aus Vertrieb, Marketing und Customer Service zusammen. Seine Aufgabe ist es, Abläufe zu analysieren und die Geschäftsprozesse des Bereichs so zu optimieren und zu vereinfachen, dass Zeit und Kosten gespart werden und die Prozesse weniger fehleranfällig sind.

Wie kamst Du dazu, Dich bei Medtronic zu bewerben?

Ich wollte nach dem Abitur ein Duales Studium im Bereich Industrie-Management machen und suchte ein Partnerunternehmen. Bei der Firmenbewertungsplattform Kununu habe ich dann, wegen der guten Bewertungen, bewusst Medtronic ausgewählt, mich für ein Duales-Studium beworben und wurde auch angenommen. Ich bin nun seit sechs Jahren dabei – die ersten drei Jahre als Auszubildender und Student, und die vergangenen drei Jahre nun als Mitarbeiter.

Wie bist Du Prozess Analyst geworden?

Ich habe meine Bachelor-Arbeit bereits in diesem Bereich geschrieben und einen Antragservice mit standardisierten Formularen für neuartige Behandlungen entwickelt, um den bürokratischen Aufwand zu reduzieren und die Qualität zu verbessern. Dazu wurde u.a. eine Datenbank mit Serienbriefen programmiert. Mir war es wichtig, dass das Ergebnis meiner Bachelor-Arbeit auch wirklich genutzt wird, auch um mir damit eine berufliche Chance zu erarbeiten.

Wie sieht Dein Job-Alltag als Business Process Analyst aus?

Ich habe sehr unterschiedliche Tagesabläufe, die oft von Projektmeetings bestimmt werden und ich mag abwechslungsreiche und eigenverantwortliche Arbeit. Mein Kollege und ich besuchen oft Teammeetings und hören uns die Probleme der Vertriebler dort an. Daraus entwickeln wir dann Optimierungsvorschläge. Es werden auch oft Aufgaben vom Management gestellt oder es kommen Projekte von europäischer Seite. Für mich ist es ein großer Vorteil, dass ich während der Ausbildung alle Abteilungen der Firma durchlaufen habe. Dadurch bin ich gut vernetzt und habe eine ungefähre Vorstellung vom Arbeitsalltag der Kollegen. Mein Ziel ist es, mit meinen Optimierungsvorschlägen praktikabel, hilfreich und nah dran zu sein.

Was sind häufige Themen und Aufgaben?

Eine meiner Aufgaben ist es, Mitarbeiter im Verkauf auf Programme zu trainieren, die sie für ihre tägliche Arbeit brauchen. Auch der Aufbau eines Notfalllagers für schnellere Produktverfügbarkeit und Geräte-Bestellungen bis zum Abend vor der OP war ein Projekt von mir.


Was macht eigentlich ein Business Process Analyst?

Business Process Analyst ist ein eher technischer Job im Innendienst und daher ist ein BWL-Studium oder besser noch ein Wirtschaftsinformatik-Studium von Vorteil, aber auch gute Produktkenntnisse oder eine technische Ausbildung sind hilfreich. Man muss Interesse an analytischen Aufgaben haben und sich immer wieder neu in Prozesse hineindenken können. Verständnis für Excel und informatische Datenbanken ist wichtig. Auch sollte man mit SAP oder anderen ERP Systemen etwas anfangen können. Im Alltag sind neben logischem Denken auch Kontaktfreude und Teamgeist unabdingbar, denn Kommunizieren und Austausch sind die Voraussetzung, um fremde Business-Themen richtig zu verstehen und bearbeiten zu können.