FALLSTUDIE: CARE MANAGEMENT SERVICES

Die Care Management Services von Medtronic ergänzen die Leistungen von Spitälern und Ärzten und tragen dazu bei, dass Menschen mit Herzerkrankungen besser versorgt werden. 

Care Management Services von Medtronic

Kardiovaskuläre Erkrankungen (CVD) – einschliesslich Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und Herzklappenprobleme – stellen weltweit eine hohe Belastung für Menschen dar. Die Statistik der Weltgesundheitsorganisation stuft diese Erkrankungen als die weltweit wichtigste Todesursache ein. 2012 starben schätzungsweise 17,5 Millionen Menschen an CVD, das heisst CVD war für ein Drittel aller Todesfälle insgesamt verantwortlich. Über drei Viertel dieser CVD-bedingten Todesfälle kommen in Ländern mit einem niedrigen bis mittleren Einkommen vor.1

In den USA sind Herzerkrankungen die wichtigste Todesursache für Männer und Frauen,1 und die Auswirkungen auf das US-amerikanische Gesundheitssystem sind gewaltig. Laut Informationen der Centers for Disease Control and Prevention:

  • Ungefähr 610.000 Amerikaner sterben jedes Jahr in Folge einer Herzerkrankung. Also sind Herzerkrankungen für ein Viertel aller Todesfälle verantwortlich.2
  • In den USA erleidet alle 43 Sekunden jemand einen Herzinfarkt; und jede Minute kommt es zu einem Todesfall im Zusammenhang mit einer Herzerkrankung.2
  • Erkrankungen der Herzkranzgefässe allein kosten die USA 109 Milliarden US-Dollar im Jahr.Diese Zahl beinhaltet die Kosten für die Versorgung, die Medikamente und die verlorene Produktivität.

Ungefähr 610.000 Amerikaner sterben jedes Jahr in Folge einer Herzerkrankung

 

Ungefähr 610.000 Amerikaner sterben jedes Jahr in Folge einer Herzerkrankung. Herzerkrankungen sind für ein Viertel aller Todesfälle verantwortlich.2


Insbesondere wegen Herzinsuffizienz müssen viele ältere Erwachsene in die Notaufnahme, worauf oft ein stationärer Aufenthalt folgt. Durch die Alterung der Bevölkerung kann sich das Problem nur ausbreiten – und teurer werden. Laut der American Heart Association könnte die Zahl der Herzinsuffizienzpatienten um 46 Prozent steigen – von 5 Millionen in 2012 auf 8 Millionen in 2030. Direkte und indirekte Kosten zur Behandlung von Herzinsuffizienz könnten sich mehr als verdoppeln – von 31 Milliarden US-Dollar in 2012 auf 70 Milliarden US-Dollar in 2030.3

Was wäre, wenn Herzinsuffizienzpatienten – durch Technologie, Patientenbeteiligung, konnektive Daten und persönliche Gesundheitskoordinatoren – gesünder bleiben und Spitalaufenthalte vermeiden könnten? Was wäre, wenn diese Elemente die klinische Standardversorgung anreichern und verbessern würden? Mit Care Management Services von Medtronic kann all dies schon heute Wirklichkeit werden.


Grafik der Herzinsuffizienzkosten

 

Direkte und indirekte Kosten zur Behandlung von Herzinsuffizienz könnten sich mehr als verdoppeln – von 31 Milliarden US-Dollar in 2012 auf 70 Milliarden US-Dollar in 2030.3


PATIENTENZENTRIERTE VERSORGUNG ZUHAUSE

Die Care Management Services von Medtronic sollen die Leistungen von Spitälern und Ärzten unterstützen und dazu beitragen, dass Menschen mit Herzerkrankungen und anderen chronischen Gesundheitsproblemen besser versorgt werden. Viele dieser Patienten sind nach ihrem Krankenhausaufenthalt wegen eines Herzproblems wieder zuhause. Medtronic stellt diesen Patienten ein besonderes System für die Sammlung von Daten und die eigene Beteiligung zur Verfügung, das die optimale Versorgung unterstützt.

Jeden Morgen führt der/die Herzinsuffizienzpatient(in) telemetrische Messungen durch, die genau auf ihre/seine medizinischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Biometrie-, Symptom- und andere Daten werden mühelos erfasst und prädiktiv analysiert. Relevante Änderungen des gesundheitlichen Zustands werden an Klinikmitarbeiter übermittelt und ein geschlossener Schleifenprozess gestartet.

Helen Deloney, Senior RN, Medtronic, ist eine solche Klinikmitarbeiterin. Sie nutzt die Daten zur Identifikation von Problemen und nimmt im Auftrag der Gesundheitsdienstleister Kontakt mit Patienten auf, um Probleme anzugehen, bevor diese einen ernsten Verlauf nehmen. Für Pflegekräfte wie Helen Deloney stellen diese wertvollen Hinweise wichtige Verbindungen zu den Patienten und deren Gesundheitsdienstleistern her.

„Wir sehen dies als eine Verlängerung des Spitalaufenthalts, bei dem die Patienten die erste Diagnose ihrer Herzinsuffizienz bzw. einer anderen chronischen Erkrankung erhalten haben“, sagt Deloney. „So können wir den gesundheitlichen Zustand auch nach der Entlassung überwachen, die Patienten auch weiterhin schulen und so verstärken, was diese während des Spitalaufenthalts gelernt haben. Je mehr die Patienten wissen, desto besser gehen sie mit ihrer Erkrankung um.“


Anzahl der Herzinsuffizienzpatienten in den USA

 

Die Zahl der Herzinsuffizienzpatienten in den USA könnte um 46 Prozent steigen – von 5 Millionen im Jahr 2012 auf 8 Millionen im Jahr 2030.3


MEHRWERT IN DER GESUNDHEITSVERSORGUNG

Fernüberwachungslösungen wie die Care Management Services von Medtronic können Herzinsuffizienzpatienten helfen, Einweisungen in das Spital zu vermeiden und Systemkosten zu senken.

„Bei den Care Management Services von Medtronic geht es um Verbesserungen der Lebensqualität und der medizinischen Ergebnisse der Patienten“, sagt Sheri Dodd, VP und General Manager, Care Management Services, Medtronic. „Wir erreichen dies durch Vermeidung von unnötiger Inanspruchnahme des Gesundheitssystems – wovon Patienten profitieren. Es ist ausserdem für Spitäler, Kostenträger und Ärzte von Vorteil.“

Wir engagieren uns für Partnerschaften mit Gesundheitsdienstleistern und Kostenträgern, um unsere Care Management Services weiter auszubauen. Diese Services sind mit spürbaren wirtschaftlichen Vorteilen für das Gesundheitssystem verbunden.

„Ich glaube, dass es von Anfang an eine Partnerschaft war“, sagt Mark Stampehl, M.D., medizinischer Direktor des Bereichs Heart Failure, Prairie Heart Institute, HSHS St. John’s Hospital in Springfield, Ill., wo die Care Management Services von Medtronic genutzt werden. „Wir haben nicht einfach eine Dienstleistung eingekauft oder ein Instrument gemietet. Wir waren seit dem Beginn der Entwicklung des Instruments und seines genauen Einsatzes als Partner beteiligt.”

St. John’s Hospital hat fast 850 Patienten in die Care Management Services von Medtronic aufgenommen, und in 36 Monaten fiel die 30-Tage-Wiederaufnahmerate um 12,9 Prozent und liegt nun 48 Prozent unter dem nationalen Durchschnitt.4

„Und wir können sagen, dass die Lebensqualität durch das Programm bei allen – fast ohne Ausnahme – verbessert werden konnte“, sagt Dr. Stampehl. Das Programm war so erfolgreich, dass St. John’s Hospital es nun auf ambulante Hochrisikopatienten ausweitet, um sie weniger häufig in der Notaufnahme und überhaupt im Spital zu sehen.


Wiederaufnahmeraten in HSH St. John‘s

 

30-tägige Wiederaufnahmerate am HSHS St. John’s liegen 48 % unter dem nationalen Durchschnitt.4


BESSERE GESCHÄFTLICHE EFFIZIENZ

Die Care Management Service von Medtronic werden von 85.000 Patienten in allen 50 Bundesstaaten der USA genutzt. Seit Beginn wurden über 3 Millionen Patientenmonate telemetrisch überwacht.

Die Care Management Service beweisen unser Engagement für die wertbasierte Gesundheitsversorgung: hochwertige, integrierte und kollaborative Patientenversorgung zu reduzierten Kosten für das Gesundheitswesen.


85.000 Patienten

 

85.000 Patienten in 50 Bundesstaaten der USA nutzen Care Management Services von Medtronic.


WERTORIENTIERUNG DER GESUNDHEITSVERSORGUNG

Partnerschaften wie die zwischen HSHS St. John‘s und Medtronic Care Management Services helfen bei der Vermeidung von Kosten im Gesundheitswesen und halten Patienten vom Spital fern.

Die Wertorientierung in der Gesundheitsversorgung ist eine vernünftige Methode für bessere Patientenergebnisse, wobei die Kosten unter Kontrolle bleiben. Sie ist ein positiver Beitrag zur Zukunft in der Gesundheitsversorgung, den wir zusammen gehen können: Further, Together.


LITERATUR

1

World Health Organization Fact Sheet: Cardiovascular diseases (CVDs). Aktualisiert im Januar 2015.http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs317/en/. Zugriff: 10. Sept. 2015.

2

Heart Disease Fact Sheet, Centers for Disease Control and Prevention, (CDC). http://www.cdc.gov/dhdsp/data_statistics/fact_sheets/docs/fs_heart_disease.pdf. Zugriff: 10. Sept. 2015.

3

Forecasting the Impact of Heart Failure in the United States: A Policy Statement From the American Heart Association. Circulation: Heart Failure. 2013; 6: 606-619.http://circheartfailure.ahajournals.org/content/6/3/606.full.pdf+html. Zugriff: 10. Sept. 2015.

4

Hospital Sisters Health System, Case Study: Transforming Health Care Delivery Through Care Integration, October 2013.