Spastik
| Der Begriff "Spastik" stammt von dem griechischen Wort Spasmus. Es bedeutet soviel wie "Krampf". Bei einer Spastik nimmt plötzlich und unkontrolliert die Muskelspannung (der Mediziner spricht von "Muskeltonus") zu. Das geschieht, wenn man sich bewegt, oder auch durch äußere Reize z.B. Hitze, Kälte, Druck, oder Schmerz. Das harmonische Zusammenspiel von Beuge- und Streckmuskulatur ist gestört. Feine Bewegungen fallen schwer oder werden ganz unmöglich. Überhaupt ist die Beweglichkeit oft stark eingeschränkt. Das kann bis zu einer spastischen oder schlaffen Lähmung gehen. Dadurch die Körperhaltung ist oft stark beeinträchtigt. |
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Wie kommt es zur Spastik?
Das Phänomen der "Spastik" ist äußerst vielschichtig. Unterschiedliche Schädigungen und Defekte im Bereich des Rückenmarks oder des Gehirns, hervorgerufen durch z.B. Querschnitt, Multiple Sklerose, schwere Schädel-Verletzungen oder frühkindliche Hirnschädigungen, können verschiedene Symptome produzieren. Je nach Art und Schweregrad der Spastik unterscheiden sich die therapeutischen Maßnahmen für einzelne Patienten.
