Frau

Nutzen und Risiken

Überaktive Blase

Wenn Ihnen andere Methoden zur Behandlung einer Blasenschwäche nicht geholfen haben oder Medikamente bei Ihnen unerträgliche Nebenwirkungen auslösten, bietet die sakrale Neuromodulation (Medtronic InterStim® Therapie) möglicherweise eine Linderung der Symptome.

Nutzen

Mit der Medtronic InterStimTM-Therapie bei Blasenfunktionsstörungen können die Symptome zahlreicher Personen gelindert werden, die an einer überaktiven Blase leiden. Diese Therapie ist reversibel und kann jederzeit abgebrochen werden, indem das Gerät ausgeschaltet oder entfernt wird. Anders als andere chirurgische Behandlungsoptionen bei überaktiver Blase beginnt die Medtronic Therapie bei Blasenfunktionsstörungen mit einer Testphase vor einer Entscheidung zur Implantation des Stimulators. So können Sie herausfinden, wie sich die Therapie anfühlt und ob sich die Symptome lindern.


Risiken

Die Implantation eines InterStim Neurostimulators birgt die jedem sonstigen chirurgischen Verfahren ähnlichen Risiken wie Schwellung, Blutergüsse, Blutung und Infektion. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie sich diese Risiken minimieren lassen.

Die Medtronic Therapie bei Blasenfunktionsstörungen kann bei Ihnen einige der folgenden Nebenwirkungen auslösen:

  • Schmerzen an der Implantationsstelle
  • Infektion oder Hautreizung
  • Bewegung oder Verrutschen (Dislokation) der Elektrode
  • Probleme mit dem Stimulator
  • Wechselwirkungen mit bestimmten anderen Geräten oder Diagnosegeräten
  • Nicht erwünschte Veränderungen der Funktion der harnableitenden Organe oder des Darms
  • Unangenehme Stimulation

Die Probleme lassen sich möglicherweise chirurgisch, medikamentös oder durch Umprogrammierung lösen. Diese Ereignisse können mit der Zeit auch ausbleiben. Es besteht die Möglichkeit, dass einige Ereignisse nicht ausreichend behandelt werden können. Diese Therapie ist nicht für jeden geeignet, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. 


Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.