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Aktuelle Pressemitteilungen

11.01.2018
Neue Studie zeigt Überlegenheit der Intrathekalen Baclofen-Therapie (ITB-TherapieSM) gegenüber oraler Medikation zur Behandlung schwerer Spastik nach einem Schlaganfall.
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06.11.2017
Medtronic erhält die CE-Kennzeichnung für den weltweit kleinsten, vollständig implantierbaren Neurostimulator.
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17.7.2017
Fünf-Jahres-Daten zeigen, dass die InterStim-Therapie eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität für Patienten mit überaktiver Blase bietet.
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Bluthochdruck: Jeder mmHg zählt

Renale Denervierung

Forschung geht Patienten nichts an? Weit gefehlt. Seit Jahren beschäftigt sich die Medizin mit möglichen Wegen der Blutdrucksenkung. Eines der Pioniere ist das internationale, medizintechnische Unternehmen Medtronic, das dazu weltweit das Studienprogamm Spyral HTN zur Verödung der Nierennerven aufgestellt hat. Dazu gibt es mehrere Forschungszentren auch in Deutschland. Jüngste Ergebnisse haben gezeigt, dass die Ablation bei bestimmten Patientengruppen wirken kann. Ein Etappenerfolg, der die Ärzte in den Forschungszentren den Kurs halten und Patienten hoffen lassen kann. Denn eine der wichtigen kardiologischen Kernaussagen ist: „Jeder mmHg zählt!“ Allein 10 mmHg weniger können das Risiko für Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel Schlaganfall, um bis zu 28 Prozent senken. Auch der künftige Erfolg steht und fällt mit dem freiwilligen Einsatz betroffener Patienten, die an Studien dieser Art teilnehmen. Weltweit verursachen die Folgen des Bluthochdruckes mehr als 500 Milliarden US-Dollar Direktkosten.

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Reveal LINQ Herzmonitor: Eine Patientengeschichte

Reveal LinQ

Andreas B. wird immer wieder ohnmächtig, kommt wieder zu sich und weiß nicht, was mit ihm passiert ist. Ein ungutes Gefühl macht sich in ihm breit. Was ist nur los? Er geht zum Arzt. Doch keiner kann ihm helfen. Die Ursache bleibt verborgen. Angst und große Unsicherheit steuern von einem Tag auf den anderen Andreas B. Alltag. Sieben Stürze musste der Hüne von Mann ertragen bis er auf Dr. Stefan Winter, Oberarzt im St. Vinzenz-Krankenhaus in Köln, trifft. Dieser setzt ihm den Reveal LINQ ein – ein Herzmonitor, nicht größer als eine AAA-Batterie, um herauszufinden, ob das Herz von Andreas B. verantwortlich ist. Und obwohl Andreas B. noch immer nicht weiß, was die Ohnmachtsanfälle auslöst, fühlt er sich nun sicherer, denn er steht mit dem Reveal LINQ unter engmaschiger, ärztlicher Beobachtung. Seine Lebensqualität hat der Kölner zumindest zurück gewonnen. Den Aussetzern sagt er dennoch den Kampf an: Keine Macht der Ohnmacht.

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Studie: Spastik nach Schlaganfall ist dank Baclofen-Infusion kein dauerhaftes Schicksal

Spastik

Schlaganfälle treffen in Deutschland jährlich rund 260.000 Menschen. 43 Prozent davon erleiden zusätzlich danach eine Spastik, 13 Prozent eine schwere, die mit versteifter Muskulatur, Bewegungsarmut und stark eingeschränktem Wohlbefinden einher geht. Ein unabhängiges Leben ohne Pflege von Mitmenschen ist oft nicht mehr möglich. Was tun, wenn die konventionelle Therapie mit antispastischen Medikamenten, die der Patient täglich einnimmt, keine oder nur wenig Verbesserung bringt? Die SISTER-Studie von Medtronic hat genau hier angesetzt; und gezeigt, wie eine Therapie mit einem im Bauchraum implantierten Pumpen-Infusionssystem, welches das Arzneimittel Baclofen in den sogenannten Intrathekalraum injiziert, die Muskelsteifigkeit und Muskeltonus so verändern, dass das Leben mit der Spastik deutlich leichter wird. Tägliche Handgriffe können einfacher ausgefürt werden und das Leben wird wieder selstbestimmter.

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