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Patienten finden Informationen hier.
Telemonitoring und Fernnachsorge kardiologischer Implantate
Im Rahmen der regelmäßigen Nachsorgen werden zu festgelegten Zeiten Daten des Implantats ausgelesen (z. B. Funktionalität, Batteriezustand, Elektroden). Hierzu müssen Patientinnen und Patienten nicht zwingend zu Ihnen in die Klinik/Praxis kommen, sondern die Datenübertragung kann auch telemedizinisch über das CareLink Netzwerk erfolgen.
Telemonitoring ist eine wichtige Komponente im multidisziplinarischen Management von Patienten und Patientinnen mit Herzinsuffizienz1. Hauptziel ist es, das Risiko einer Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz und die Mortalität der Betroffenen zu reduzieren.
Telemonitoring bei Herzinsuffizienz bedeutet optimale Betreuung durch die Zusammenarbeit zwischen:
Im Fokus steht dabei das Monitoring wichtiger klinischer Daten, sowie die Beobachtung von Trenddaten im Hinblick auf die Herzinsuffizienz. Dies ermöglicht eine zeitnahe Reaktion auf Ereignisse und klinische Veränderungen.
Die nachstehenden Kriterien müssen kumulativ erfüllt und durch den PBA diagnostiziert werden:
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für Leistungserbringer, sowie Abrechnungsmöglichkeiten finden Sie auf der entsprechenden Themenseite der KBV.
Alle Patienten und Patientinnen mit Medtronic ICD- und CRT-Geräten können bei entsprechender Indikation in das CareLink™ Netzwerk eingeschlossen werden.
PBA und TMZ können in einem gemeinsamen Netzwerk über die geschützte CareLink Webseite die übermittelten Daten einsehen.
Die Implantate liefern dabei wertvolle Trenddaten über den Gesundheitszustand des Patienten oder der Patientin. Spezielle Features und Algorithmen ermöglichen darüber hinaus eine individuelle Risikoklassifizierung des Herzinsuffizienzstatus.
TriageHF™ automatisiert die Patiententriage und ermöglicht es Ärzten und Ärztinnen die Patienten und Patientinnen mit dem höchsten Risiko einer dekompensierten Herzinsuffizienz zu identifizieren.
Der CareLink-basierte Algorithmus nutzt dazu mehrere gerätebasierte Cardiac Compass™ Trenddaten, um das individuelle Risikoniveau eines Patienten oder einer Patientin zu bewerten.
Anhand einer einfachen Klassifizierung in hoch, mittel und niedrig wird medizinisches Fachpersonal übersichtlich auf klinisch relevante Veränderungen im Patientenstatus hingewiesen.
Automatische Alarmbenachrichtigungen ermöglichen, falls notwendig, frühzeitig klinische Maßnahmen einzuleiten.
2021 ESC Guidelines CHF: https://www.escardio.org/Guidelines/Clinical-Practice-Guidelines/Acute-and-Chronic-Heart-Failure
G-BA Beschluss zur Änderung der Richtlinie „Methoden vertragsärztliche Versorgung“ vom 17.10.2020