Gebärmutterpolypen
Gebärmutterpolypen sind Wucherungen an der Innenwand der Gebärmutter, die bis in die Gebärmutterhöhle hineinreichen. Sie entstehen infolge einer Überwucherung der Zellen in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium).
Gebärmutterpolypen sind in der Regel gutartig, es kann jedoch gelegentlich vorkommen, dass sich daraus Krebs entwickelt (präkanzeröse Polypen). Sie reagieren in der Regel nicht auf zyklische hormonelle Veränderungen.1
Polypen können weich und zystenartig oder fest und fibrös sein, einen Stil haben oder nicht, einzeln oder in Gruppen auftreten, in der Größe variieren und klein sein – und dabei die Gebärmutterhöhle kaum beeinträchtigen – oder aber groß sein und die gesamte Gebärmutterhöhle ausfüllen.1