Ein paar Fakten

In Europa leiden 143 Millionen Erwachsene an Harninkontinenz1,2

28 Millionen Erwachsene leiden an Stuhlinkontinenz3,4


Was ist Harninkontinenz?5

Harninkontinenz ist die fehlende oder unzureichende Fähigkeit des Körpers, den Blaseninhalt sicher zu speichern und selbst zu bestimmen, wann und wo dieser entleert werden soll. Betroffene müssen öfter Wasser lassen oder verlieren sogar unbeabsichtigt etwas Urin.

Stress-oder Belastungsinkontinenz6

Ein typisches Symptom einer Belastungsinkontinenz ist der unfreiwillige Abgang von Urin bei Anstrengung: beim Heben oder Tragen schwerer Dinge, beim Lachen, Husten, Schnäuzen, Niesen oder Sport.

Während dieser körperlichen Belastungen erhöht sich der Druck auf die Blase und die Harnleiter, der Harnschließmuskel und der Beckenboden können dem Druck nicht mehr standhalten – es geht unbeabsichtigt Urin ab.

Überaktive Blase7

Merkmale einer überaktiven Blase oder auch Dranginkontinenz sind erhöhter Druck oder abnormale Kontraktionen der Blase.

Eine überaktive Blase hat mehrere Symptome und ist gekennzeichnet durch ein plötzliches, unkontrollierbares Bedürfnis nach Entleerung, das sich nicht aufschieben lässt (imperativer Harndrang).

Manchmal erhöht sich die Häufigkeit der Entleerungen und die Betroffenen müssen tagsüber oder nachts häufiger Wasser lassen. Es kann auch unbeabsichtigt Urin abgehen.

In den meisten Fällen wird keine Ursache gefunden. Man spricht dann von einer idiopathischen überaktiven Blase.

Was ist Stuhlinkontinenz?8

Bei einer Stuhlinkontinenz verlieren Betroffene die Fähigkeit, den Stuhlgang zurückzuhalten und den Darm bewusst zu entleeren. Unerwarteter Stuhlabgang oder häufige Toilettengänge sind mögliche Symptome. Es ist durchaus möglich, dass beide Symptome gleichzeitig auftreten.

Bei Stuhlinkontinenz können folgende Beschwerden auftreten:

  • Durchfall
  • Dringend auf die Toilette gehen zu müssen und/oder die Toilette nicht rechtzeitig zu erreichen
  • Verstopfung
  • Flecken oder Verschmutzungen auf der Unterwäsche

Vernachlässigen Sie nicht Ihre eigene Gesundheit

Wenn die dieses Symptome bei sich bemerken, konsultieren Sie einen Arzt oder eine medizinische Fachkraft.