Definition Herzinsuffizienz

Definition der Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz ist ein klinisches Syndrom, das durch typische Symptome (z. B. Luftnot, Knöchel-Ödeme und Müdigkeit) gekennzeichnet ist, die von bestimmten Zeichen (z. B. erhöhter Jugularvenendruck, gestaute Halsvenen, Rasselgeräusche über der Lunge oder periphere Ödeme) begleitet werden können. Ursache sind kardiale Strukturdefekte und /oder Funktionsstörungen, die zu einer verringerten Auswurfleistung des Herzens und/oder zu erhöhten intrakardialen Drücken in Ruhe oder unter Belastung führen.
Die derzeitige Definition der Herzinsuffizienz beschränkt sich auf Stadien, in denen klinische Symptome manifest sind. Allerdings können sich bereits zuvor asymptomatische strukturelle oder funktionelle Störungen (systolische oder diastolische linksventrikuläre Dysfunktion) ergeben, die Vorstufen der Herzinsuffizienz darstellen. Die Herzinsuffizienz umfasst ein breites Spektrum von Patienten mit normaler LVEF (HFpEF) bis zu solchen mit verringerter LVEF (HFrEF). Patienten mit einer LVEF von 40 – 49% stellen eine ‘Grauzone’ dar, welcher nun der Begriff „HFmrEF“ zugeordnet wurde 1

Quellen:

1

ESC Pocket Guidelines, Version 2016 Herzinsuffizienz, S.5-6, Herausgegeben von DGK.