Was ist anders an der Medtronic Therapie?

KOMMUNIKATION IST ENTSCHEIDEND

Klinische Studien zeigen auf, dass eine Störung in der Kommunikation zwischen Blase und Gehirn die eigentliche Ursache für eine überaktive oder schlaffe Blase sein kann.1-3 Während konservative Therapien hauptsächlich auf die Blasenmuskulatur abzielen, stimuliert die InterStim™-Therapie die Nerven. Damit trägt sie  vermutlich dazu bei,die normale Funktion der Blase wiederherzustellen.*

MEDTRONIC THERAPIE bei Blasenschwäche MIT DEM INTERSTIM™ SYSTEM

MEHR LEBENSQUALITÄT FÜR SIE

Wenn Medikamente und andere konventionelle Therapien nicht helfen, können die InterStim™-Therapie zur Therapie bei Blasenschwäche  helfen. Die Therapie ist minimalinvasiv und diskret und sorgt für eine verbesserte Lebensqualität. So können Sie die Aktivitäten genießen, die Sie lieben.

  • Die Therapie stimuliert die Nerven, die Ihre Blase und Darm steuern steuern, so dass eine natürliche Funktion von Blase und Darm wiederhergestellt werden kan.
  • 85 % der Patienten mit dem InterStim™ System hatten nach einem Jahr einen Therapieerfolg.†,4 
  • Deutlich verbesserte Lebensqualität als mit Medikamenten.6
  • Es ist eine Testphase möglich, bevor Sie und Ihr Arzt sich zur endgültigen Implantation entscheiden.
  • Bei Bedarf sind Ganzkörper-MRT-Untersuchungen möglich.
  • Weltweit haben über 325.000 Patienten von der reversiblen, sicheren, minimalinvasiven InterStim™-Therapie profitiert.

SIE HABEN DIE WAHL

Sie können für Ihren Lebensstil das passende System auswählen. Für die MedtronicTherapie bei Blasenschwäche gibt es zwei verschiedene Systeme:
  • InterStim™ II System – bei dieser Variante muss die Batterie nicht wiederaufgeladen werden. Sondern sie wird nach ca. 5-7 Jahren ausgetauscht. Der Batteriestatus kann jederzeit in der Therapie-App abgerufen werden.11 
  • InterStim™ Micro System – bei dieser Version können Sie selber die Batterie wieder aufladen. Einmal in der Woche laden Sie für ca. 20 Minuten das Micro-System. 

INTERSTIM™ II SYSTEM

InterStim II System

Funktionen

  • Batterie wird nicht wieder aufgeladen - System wird ausgetauscht
  • Lebensdauer der Batterie: ungefähr 5–6 Jahre§
  • Größe des Implantats: 12,5 cm3
  • Jährliche Kontrolle beim Arzt
  • SureScan™ MRT-Technologie – für 1,5-Tesla- und 3-Tesla-Ganzkörper-MRT-Untersuchungen zugelassen

Komponenten/Zubehör

  • Hand- und Kommunikationsgerät
Medtronic InterStim II bowel and bladder control therapy system Smart Programmer and Communicator devices.

INTERSTIM™ MICRO SYSTEM

InterStim Micro System

Funktionen

  • Wiederaufladbare Batterie mit speziell entwickelter OverdriveTM Technologie zur optimalen Nutzung der Batterie
  • Batterielebensdauer: bis zu 15 Jahre
  • Größe des Implantats: 2,8 cm3
  • Wöchentliches Aufladen für ca. 20 Minuten||
  • SureScan™ MRT-Technologie – für 1,5-Tesla- und 3-Tesla-Ganzkörper-MRT-Untersuchungen zugelassen

Komponenten/Zubehör

  • Hand- und Kommunikationsgerät, Ladegerät, Ladestation, Ladegurt
Medtronic InterStim MICRO bowel and bladder control therapy system Smart Programmer, Communicator, charging dock, and recharging belt devices.

Die Implantation eines InterStim™ Systems birgt ähnliche Risiken wie jeder andere operative Eingriff. Dazu zählen zum Beispiel Schwellungen, Blutergüsse, Blutungen und Infektionen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie sich diese Risiken minimieren lassen.

Alles wichtige auf einen Blick

Ein kompletter Überblick über die Medtronic InterStim™ Therapie.

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Ärztin mittleren Alters im Porträt.

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Endlich wieder aktiv leben

Darstellung der InterStim Blasentherapie

Die InterStim™ - Therapie bei Blasenschwäche verbessert nachhaltig die Lebensqualität. Ihre Wirksamkeit ist nachgewiesen.:

  • 84 % zufriedene Anwender*innen7,¶
  • 76 % der Patienten*innen erzielten nach 6 Monaten einen Behandlungserfolg, im Vergleich zu 49 % der Patienten*innen, die ein Medikament genommen haben6,# 
  • Die InterStim-Therapie zur Behandlung einer überaktiven Blase ist wirksamer als eine medikamentöse Behandlung.6,8

Häufige unerwünschte Ereignisse, im Rahmen klinischer Studien, sind Schmerzen an der Implantationsstelle, Verrutschen der Elektrode, Infektionen, technische Probleme oder Probleme mit dem Implantat, Beeinträchtigung der Darm- oder Blasenfunktion sowie unerwünschte Stimulation oder Missempfindungen. Jedes dieser Ereignisse kann einen zusätzlichen operativen Eingriff notwendig machen, oder zum erneuten Auftreten von Symptomen führen.

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Optimal vorbereitet auf das Gespräch mit Ihrem Arzt

Über das Thema  Blasenschwäche zu sprechen, kann manchmal schwierig sein. Unser Leitfaden unterstützt Sie bei dem Gespräch mit Ihrem Arzt.

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Erhalten Sie hier einen Überblick über die Möglichkeiten der Behandlung und finden Sie heraus,  ob unsere Therapie bei Blasenschwäche für Sie eine geeignete Option sein könnte.

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**Hinweis

Blasenschwäche auf diesen Seiten ist definiert als Dranginkontinenz, überaktive Blase und schlaffe Blase
*

Wiederherstellung der Blasenfunktion ist definiert als mindestens 50%ige Verbesserung der Symptomatik

Die Berechnung der Erfolgsrate basiert auf einer sogenannten „Completers-Analyse“, d.h. es wurden nur die Patienten berücksichtigt, für die sowohl Blasentagebücher zu Beginn der Studie als auch nach 12 Monaten vorlagen (n=220). Nach einer „modifizierten Completers-Analyse“ betrug die Erfolgsrate nach 12 Monaten 82%. Hierbei wurden auch gerätebedingte Therapieabbrecher miteingeschlossen, die als Therapieversager gewertet wurden. 

Unter bestimmten Bedingungen, siehe Zulassungsbestimmungen für die Interstim SureScan MRT-Technologie. 

§

Die Batterielebensdauer kann erheblich je nach Stimulationsparametern variieren. 

||

Unter Standardtherapieeinstellungen des Patienten und einer korrekten Positionierung des Ladegerätes. 

Die angegebene Patientenzufriedenheit bezieht sich auf die Dranginkontinenz. 

#

Diese Erfolgsraten beziehen sich auf eine Auswertung gemäß Studienprotokoll (per Protocol). Dabei wurden nur Patienten berücksichtigt, für die sowohl Blasentagebücher zu Beginn der Studie als auch nach 6 Monaten vorlagen. 

**

Wiederherstellung der Blasenfunktion ist definiert als mindestens 50%iger Verbesserung der Symptomatik.

1

Dasgupta R, Critchley HD, Dolan RJ, Fowler CJ. Changes in brain activity following sacral neuromodulation for urinary retention. J Urol. 2005;174:2268–2272.

2

Griffiths D, Derbyshire S, Stenger A, Resnick N. Brain control of normal and overactive bladder. J Urol. 2005;174:1862–1867.

3

Griffiths D, Tadic SD. Bladder control, urgency, and urge incontinence: evidence from functional brain imaging. Neurourol Urodyn. 2008;27(6):466–474.

4

Noblett K, Siegel S, Mangel J, et al. Results of a prospective, multicenter study evaluating quality of life, safety, and efficacy of sacral neuromodulation at twelve months in subjects with symptoms of overactive bladder. Neurourol Urodyn. 2016 Feb;35(2):246-51.

5

National Association for Continence. Overactive Bladder. www.nafc.org/overactive-bladder. Accessed November 21, 2016.

6

Siegel S, Noblett K, Mangel J, et al. Results of a prospective, randomized, multicenter study evaluating sacral neuromodulation with InterStim® Therapy compared to standard medical therapy at 6-months in subjects with mild symptoms of overactive bladder. Neurourol Urodyn. 2015;34:224–230.

7

Foster RT Sr, Anoia EJ, Webster GD, Amundsen CL. In patients undergoing neuromodulation for intractable urge incontinence a reduction in 24-hr pad weight after the initial test stimulation best predicts long-term patient satisfaction. Neurourol Urodyn. 2007;26:213–217.

8

Visco A, Brubaker L, Richter HE, et al. Anticholinergic therapy vs. onabotulinumtoxinA for urgency urinary incontinence. New Engl J Med. 2012;367(19):1803–1813.

9

Peters KM, Carrico DJ, et al. “Randomized trial of percutaneous tibial nerve stimulation versus Sham efficacy in the treatment of overactive bladder syndrome: results from the SUmiT trial.” J Urol. 2010;183(4): 1438-1443.

10

Peters KM, Macdiarmid SA, Wooldridge LS, et al. Randomized trial of percutaneous tibial nerve stimulation versus extended-release tolterodine: results from the overactive bladder innovative therapy trial. J Urol. 2009;182(3):1055-1061.

11

Lehur PA, Sørensen M, Dudding TC, Knowles CH, de Wachter S, Engelberg S, Matzel KE; European SNM Expert Group. Programming Algorithms for Sacral Neuromodulation: Clinical Practice and Evidence-Recommendations for Day-to-Day Practice. Neuromodulation. 2020 Dec;23(8):1121-1129.

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.