HABEN SIE FRAGEN ZU THERAPIEN bei Blasenschwäche?

Sie sind nicht allein. Sie unternehmen die richtigen Schritte, um die Linderung zu erhalten, die Sie sich wünschen. Es ist ganz normal, vor Beginn der Therapie jedes einzelne Detail wissen zu wollen. Genau hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen.

WOHIN WIRD IHR WEG SIE FÜHREN?

Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick darüber, wie Sie ein aktives Leben führen können.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN ZUR THERAPIE bei BLASENschwäche MIT DEN INTERSTIMTM SYSTEMEN

F: WORIN BESTEHT DIE MEDTRONIC THERAPIE bei Blasenschwäche MIT DEN INTERSTIM™ SYSTEMEN?

A: Diese Therapie besteht aus einem implantierbaren Schrittmacher, der die Nerven stimuliert, die Ihre Blase steuern, damit diese wieder normal funktionieren kann.

F: WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN DEM INTERSTIM™ II UND DEM INTERSTIM™ MICRO SYSTEM?

A: Beide wurden für eine wirksame Symptomlinderung durch sakrale Neuromodulation entwickelt. Das InterStim™ II System muss nicht wiederaufgeladen werden, wohingegen das InterStim™ Micro System wiederaufladbar ist.

F: WIE FUNKTIONIEREN DIE INTERSTIM™ SYSTEME?

A: Die Medtronic Therapie bei Blasenschwäche mit den InterStim™ Systemen stellt die Blasenfunktion wieder her, indem sie die Sakralnerven sanft stimuliert.*

F: WARUM WERDEN MIT DIESEN SYSTEMEN DIE SAKRALNERVEN BEHANDELT?

A: Die Ärzte nehmen an, dass Probleme mit der Blasenkontrolle durch eine fehlerhafte Kommunikation zwischen dem Gehirn und den Sakralnerven verursacht werden, die sich im unteren Rücken befinden und die Blase steuern.1

F: WAS SIND DIE VORTEILE DIESER THERAPIE?

A: Mit dieser Therapie können Sie Ihre Toilettengänge und Ihre unfreiwilligen Harnabgänge reduzieren und Selbstvertrauen zurückgewinnen, indem Sie wieder ein aktives Leben führen können.2

F: WELCHE NEBENWIRKUNGEN ODER KOMPLIKATIONEN SIND MÖGLICH?

A: Wie jeder andere operative Eingriff ist auch die Implantation eines InterStim™ Systems mit Risiken wie Schwellungen, Blutergüssen, Blutungen und Infektionen verbunden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie sich diese Risiken minimieren lassen.

F: WIRD DIESE THERAPIE MEINE ERKRANKUNG HEILEN?

A: Nein. Sie kann Ihre Symptome wirksam bekämpfen, aber sie kann Ihre Erkrankung nicht heilen. Wenn der Beckenbodenschrittmacher ausgeschaltet oder entfernt wird, können die Symptome zurückkehren.

F: WIE LANGE DAUERT DIE LINDERUNG AN?

A: Die Linderung der Symptome fällt bei jedem Patienten anders aus. Daher ist eine allgemeine Aussage eher schwierig. Was wir sagen können, ist, dass unsere Therapie in einer klinischen Studie die Symptome einer überaktiven Blase und eines nicht obstruktiven Harnverhalts bei Patienten, die über einen Zeitraum von fünf Jahren behandelt wurden, erheblich reduzierte.†,3,4

F: WIE FÜHLT SICH DIE STIMULATION AN?

A: Die meisten Patienten beschreiben es als leichtes Ziehen, Kribbeln oder Zucken im Beckenbereich. Die Stimulation lässt sich stets anpassen und sollte nicht schmerzhaft sein.

F: WORIN UNTERSCHEIDET SICH DIESE THERAPIE VON ANDEREN BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN?

A: Sie können sie ausprobieren und erst dann entscheiden und sie lässt sich rückgängig machen, wenn Sie Ihre Meinung später ändern. Das InterStim™ II System ist oralen Arzneimitteln klinisch überlegen und das InterStim™ Micro System ist darauf ausgelegt, die gleichen Ergebnisse zu erzielen.†,5 Im Gegensatz zu Injektionen erfordert diese Therapie keine Selbstkatheterisierung und keine wiederholten Behandlungstermine.

F: KANN ICH MICH MIT DEM IMPLANTAT EINER MRT-UNTERSUCHUNG UNTERZIEHEN?

A: Ja, unter bestimmten Bedingungen kann bei Ihnen eine Ganzkörper-MRT-Untersuchung durchgeführt werden. Ihr Arzt kann Ihnen weitere Informationen zu diesen Bedingungen und zu den Sicherheitsaspekten geben.

F: WIE LANGE GIBT ES DIESE THERAPIE SCHON?

A: Seit seiner Zulassung im Jahr 1997 wurde das InterStim™ System weltweit bereits bei Hunderttausenden von Patienten zur Behandlung von Problemen mit einer Blasenschwäche eingesetzt.

F: ÜBERNIMMT MEINE KRANKENKASSE DIE KOSTEN?

A: Medicare und viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für diese Therapie. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie mehr über die Kostenübernahme durch Ihre Krankenversicherung erfahren möchten.

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Wiederherstellung der Blasenfunktion ist definiert als mindestens 50%ige Verbesserung der Symptomatik

Neben den mit einem operativen Eingriff verbundenen Risiken können noch weitere Komplikationen auftreten, beispielsweise Schmerzen an der Implantationsstelle, Infektion, Bewegen/Verrutschen der Elektrode, technische Probleme mit dem Implantat, nicht erwünschte Veränderungen der Blasen- oder Darmfunktion und unerwünschte Stimulation oder Missempfindungen (ruckartig oder stoßartig). Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie sich diese Risiken minimieren lassen.

Unter bestimmten Bedingungen.

1

Leng WW, Morrisroe SN. Sacral nerve stimulation for the overactive bladder. Urol Clin N Am. 2006;33:491–501.

2

Siegel S, Noblett K, Mangel J, et al. Results of a prospective, randomized, multicenter study evaluating sacral neuromodulation with InterStim® Therapy compared to standard medical therapy at 6-months in subjects with mild symptoms of overactive bladder. Neurourol Urodyn. 2015;34:224–230. DOI: 10.1002/nau.22544

3

Siegel S, Noblett K, Mangel J, et al. Five-year follow-up results of a prospective, multicenter study of patients with overactive bladder treated with sacral neuromodulation. The Journal of Urology 2018;Volume 199(1), 229–236.

4

Van Kerrebroeck P, et al. Results of sacral neuromodulation therapy for urinary voiding dysfunction: outcomes of a prospective, worldwide clinical study. Journal of Urology. 2007;178:2029-2034.

5

Siegel S, Noblett K, Mangel J, et al. Results of a prospective, randomized, multicenter study evaluating sacral neuromodulation with InterStim® Therapy compared to standard medical therapy at 6-months in subjects with mild symptoms of overactive bladder. Neurourol Urodyn. 2015;34:224–230.

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.