Nach der Barrx-Ablation

Barrett-Ösophagus

Nach der Ablation mit dem Barrx-Verfahren

Nach dem Eingriff

Patienten können nach dem Eingriff mehrere Tage lang an leichten Brustkorbschmerzen und Schluckschwierigkeiten leiden. Beide Zustände können medikamentös mit vom Arzt verschriebenen Präparaten behandelt werden. Bei den klinischen Studien verschwanden diese Symptome gewöhnlich innerhalb von 3 bis 4 Tagen.1,2,3

Patienten werden mit basischen Medikamenten versorgt, um die Heilung des behandelten Ösophagus und den Ersatz des erkrankten Gewebes durch eine normale, gesunde Speiseröhrenschleimhaut zu fördern.1,2,3,4

Nach 2 bis 3 Monaten wird eine Nachuntersuchung durchgeführt, um die Behandlungsergebnisse zu bewerten. Wenn weiteres Barrett-Gewebe erkannt  wird, wird ggf. eine zusätzliche Behandlung empfohlen.

Die weitere Behandlung von GORD (Reflux-Krankheit)

Eine erfolgreiche Eliminierung des Barrett-Ösophagusgewebes heilt bereits bestehendes  GORD (Gastro-oesophageal reflux disease = Reflux-Krankheit) bzw. die damit zusammenhängenden Symptome nicht. Der Arzt berät den Patienten über eine langfristige GORD-Behandlung.


Quellen

1

Fleischer DE, Overholt BF, Sharma VK, et al. Endoscopic ablation of Barrett’s esophagus: a multicenter study with 2.5-year follow-up. Gastrointest Endosc 2008; 68:867-76.

2

Sharma VK, Kim HJ, Das A, et al. A prospective pilot trial of ablation of Barrett’s esophagus with low-grade dysplasia using stepwise circumferential and focal ablation (HALO system). Endoscopy 2008;40:380-387.

3

Gondrie JJ, Pouw RE, Sondermeijer CM, et al. Stepwise circumferential and focal ablation of Barrett’s esophagus with high-grade dysplasia: results of first prospective series of 11 patients. Endoscopy 2008;40:359-369.

4

Shaheen NJ, Sharma P, Overholt BF, et al. Radiofrequency ablation in Barrett’s esophagus with dysplasia. N Engl J Med 2009;360:2277-2288.