BEHANDLUNG VON BARRETT-ÖSOPHAGUS REFLUX-TEST UND BEHANDLUNG

Eine Behandlungsmöglichkeit bei Barrett-Ösophagus kann die Radiofrequenzablation (RFA) sein. Außerdem ist es wichtig, die Symptome sorgfältig zu überwachen.

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Ein unbehandelter Barrett kann zu einem ösophagealen Adenokarzinom führen, einer Form von Speiseröhrenkrebs. Daher sind die Früherkennung und Behandlung von entscheidender Bedeutung. Wenn bei Ihnen ein Barrett-Ösophagus diagnostiziert wurde, fragen Sie Ihren Arzt nach möglichen Behandlungsoptionen. 

Die Behandlungsoptionen für Barrett-Ösophagus richten sich nach dem Stadium des präkanzerösen Zellwachstums (Dysplasie) in Ihrer Speiseröhre. Sprechen Sie mit einem Gastroenterologen über Ihre Behandlungsoptionen.

BEOBACHTUNG

Wenn Sie sich in einem frühen Stadium des Barrett befinden und keine signifikanten Risikofaktoren für ein Fortschreiten der Krankheit haben, empfiehlt Ihnen Ihr Arzt möglicherweise regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Bei diesen Untersuchungen wird eine Endoskopie gemacht, und es werden Proben (Biopsien) der betroffenen Schleimhaut entnommen. Die Häufigkeit der Kontrollen kann je nach dem Schweregrad Ihres Barrett-Ösophagus und Ihren Risikofaktoren variieren.

Mann und Frau schauen auf Klemmbrett, während Arzt etwas in den Computer eingibt.

RADIOFREQUENZABLATION

Bei der Radiofrequenzablation (RFA) wird präkanzeröse Schleimhaut der Speiseröhre mit Wärme entfernt. Bei Patienten mit Barrett-Ösophagus, die mit Radiofrequenzablation behandelt werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Speiseröhrenkrebs entwickeln, geringer als bei Patienten, die nur zur Kontrolluntersuchung gehen. Das Barrx™ System für die Radiofrequenzablation kann das relative Risiko eines Fortschreitens bis hin zu Krebs um 94 Prozent verringern.1-3

SONSTIGE BEHANDLUNGSOPTIONEN

Je nach Stadium Ihres Barrett-Ösophagus wird Ihnen Ihr Arzt Kontrolluntersuchungen oder einen endoskopischen Eingriff wie z. B. eine Hochfrequenzablation, Argonplasmakoagulation, Kryotherapie, endoskopische Schleimhautresektion oder endoskopische Submukosadissektion empfehlen. 

Die Informationen und Materialien auf dieser Seite ersetzen nicht den medizinischen Rat Ihres Arztes, mit Sie Diagnose und Behandlung sowie Nutzen und Risiken besprechen sollten. Behandlungsergebnisse können von Patient zu Patient unterschiedlich sein.

1

Shaheen NJ, Sharma P, Overholt BF, et al. Radiofrequency ablation in Barrett's esophagus with dysplasia. N Engl J Med 2009;360:2277-88

2

Phoa KN, van Vilsteren FG, Pouw RE, Weusten BL, et al. Radiofrequency ablation vs endoscopic surveillance for patients with Barrett esophagus and low-grade dysplasia: a randomized clinical trial. JAMA. 2014 Mar 26;311(12):1209-17

3

Wolf  WA, Pasricha S, Cotton C, et al. Incidence of Esophageal Adenocarcinoma and Causes of Mortality after Radiofrequency Ablation of Barrett's esophagus. Gastroenterology. 2015;149:1752-1761