Porträt Frau beim Spaziergarng

Testphase und Implantation Rückenmark-stimulation

Chronische Schmerzen

Rückenmarkstimulation - Testphase und Implantation

Die Entscheidung für die Rückenmarkstimulation

Die für Sie am besten geeignete Behandlungsoption hängt von der Art Ihres Schmerzes, seiner Stärke und Ihrer Reaktion auf die Schmerzbehandlung ab.

Die Rückenmarkstimulation kann für Sie geeignet sein, wenn:

  • Andere Behandlungsoptionen die Schmerzen nicht lindern oder nicht tolerierbare/unerwünschte Nebenwirkungen haben
  • Weitere Operationen nicht empfohlen werden
  • Sie an einer schweren, unbehandelten Schmerzmittelabhängigkeit leiden
  • Sie sich einer psychologischen Untersuchung unterzogen haben
  • Sie nicht an medizinischen Problemen leiden, die eine Operation erschweren würden
  • Ihre Teststimulation erfolgreich war
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Testphase

Die Testphase

Wenn Sie eine Rückenmarkstimulation zur Behandlung Ihrer Schmerzen in Betracht ziehen, sollten Sie über eine Teststimulation nachdenken. In der Testphase können Sie die Rückenmarkstimulation ausprobieren. So können Sie und Ihr Arzt entscheiden, ob sie bei Ihnen funktioniert, bevor Sie sich für eine Langzeittherapie entscheiden.

Während des Tests können Sie:

  • Beurteilen, wie wirksam der Neurostimulator Ihre Schmerzen bei verschiedenen Aktivitäten lindert
  • Erfahrungen darüber sammeln, wie das System funktioniert und wie sich die Therapie anfühlt
  • Entscheiden, ob Sie die Langzeittherapie möchten

Implantation und Testung mit dem Schmerzschrittmacher - (00:00)

Frau Dr. Malgorzata Kolodziej, Oberärztin Neurochirurgie
Weitere Informationen finden Sie hierLess information (see less)

Ihr Testsystem

Bei dem Test wird ein provisorisches Neurostimulationssystem verwendet, das aus folgenden Komponenten besteht:

  • Externer Neurostimulator – Ein externes Gerät, das um die Taille getragen wird und die elektrischen Impulse abgibt, die die Schmerzsignale unterbrechen. Es funktioniert ähnlich wie ein implantierter Neurostimulator. Sie können mit einem Programmiergerät festlegen, wie sich die Therapie anfühlt.
  • Provisorische Elektroden – Dünne, isolierte, medizinische Drähte, die in den Epiduralraum Ihrer Wirbelsäule gelegt werden, um elektrische Impulse vom Neurostimulator an die Nerven entlang des Rückenmarks abzugeben.
  • Screening-Kabel – Das Kabel, das von den Elektroden zu dem externen Neurostimulator führt.
  • Patienten-Handgerät– Das Handgerät, mit dem Sie die Impulsstärke über Funk steuern können.

Die Testphase - (03:26)

Frau Uta K., Schmerzpatientin seit über 20 Jahren
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Implantation